22. NOVEMBER 2017

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Steckverbinder – Harting verfolgt bei den Steckverbindern eine logische Weiterentwicklung in die Zukunft und wendet seine fortschrittliche PushPull-Technologie Schritt für Schritt übergreifend für immer mehr Bauarten an.
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In Industrie und Automatisierung gibt es beinahe unzählige Arten, Formen und Größen an Steckverbindern. Für Daten, Signale und Power auf elektrischer Basis wie auch in optischer Ausführung. Über Jahrzehnte der Entwicklung haben sich hier die unterschiedlichsten Konzepte etabliert.

Auf dem Markt gibt es eckige Steckverbinder, runde Steckverbinder, wasserdichte Exemplare, ungeschützte Exemplare, Anschlüsse zum Verschrauben, Anschlüsse zum Einstecken und noch viele andere Ausführungen mehr.

Apropos Einstecken… Darum heißt der Steckverbinder im umgangssprachlichen Gebrauch wohl auch schlichtweg »Stecker«. Jeder kennt dies aus seinem eigenen Alltag – das Spektrum reicht vom Staubsauger bis zum Smartphone oder Laptop. Der Vorgang ist dabei immer der gleiche: Stecker rein und die elektrische Verbindung steht.

Harte Bedingungen

Nicht so in der Industrie. Hier herrschen raue Bedingungen. Gase, Flüssigkeiten oder Erschütterungen sind ungünstige Einflussfaktoren, vor denen die Verbindung geschützt werden muss. Die dafür in Gehäusen verwendeten Dichtungen müssen logischerweise mit einem bestimmten Druck bündig abschließen, um diese Dichtheit herzustellen.

Im Bereich der Rundsteckverbinder, die in der Automatisierung weit verbreitet sind, wird dies durch das Festdrehen mit einem definierten Drehmoment erreicht. Dafür wird leider immer auch ein Werkzeug benötigt, und Anschluss und Lösen benötigen relativ viel Zeit. Die notwendigen Werkzeuge benötigen des Weiteren bei der Montage ein gewisses Maß an Platz, welches eine höhere Packungsdichte und weitere Miniaturisierung von Industriegeräten verhindert. Hier kann ein PushPull-System die Miniaturisierungskarte voll ausspielen.

Mit dem PushPull-Steckverbinder der Variante 4 bietet der bekannte Hersteller Harting aus Espelkamp ein leicht zu bedienendes Gehäuse, welches die verschiedensten Einsätze für die Übertragung von Daten, Signalen und Power aufnehmen kann. Dieser modulare Gedanke beinhaltet neben klassischen RJ45 auch Steckgesichter für Signale und Powerübertragung: die ideale Lösung für Ethernet-Anwendungen in anspruchsvollen Außeneinsätzen – seien es Kamerasysteme für die Überwachung von verfahrenstechnischen Anlagen, Telekommunikationseinrichtungen oder Verkehrstechnik.

Sie alle sind Sonne, Wind, Regen und an der See auch noch Salznebel ausgesetzt. Gerade in Offshore-Windkraftanlagen ist dieser Aspekt nicht zu unterschätzen. Moderne Windkraftanlagen überschreiten schon länger die Nabenhöhe von 100 Metern und benötigen für die Ethernet-Anbindung im Rotorkopf eine Alternative zum Kupferkabel, welches bei den geforderten Bandbreiten auf 100 Meter Übertragungsstrecke limitiert ist. In diesem Anwendungsfall ist der Schutz der Verbindung besonders wichtig, da optische Fasern zum Einsatz kommen. Bekanntermaßen sind optische Verbindungen empfindlicher gegenüber Verschmutzungen als ein elektrischer Anschluss. Für diesen Einsatzfall, kann das V4-PushPull-Gehäuse auch mit einem Faseroptik-Einsatz bestückt werden.


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Ausgabe:
:K 08/2017
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