18. NOVEMBER 2017

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Geprüfte Assistenten


Die Simulationssoftware Pro-Sivic Release 2016 von ESI prüft verschiedene 3D-Sensoren für Fahrzeuge in realitätsnahen Szenarien. Assistenzsysteme für Fahrer und Piloten sollen dadurch sicherer werden.

Die ESI Group bringt das Release 2016 der Software Pro-Sivic für die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen (Advanced Driver Assistance Systems) heraus. Mit dieser Software lassen sich solche Assistenten virtuell erproben, die auf 3D-Sensoren basieren und die Fahrzeugumgebung abtasten. Dazu gehören Radar-, Laser- und Ultraschallsensoren sowie GPS, Wegstreckenzähler und Übertragungseinheiten. Diese sollen sich in einer realitätsnahen Umgebung simulieren lassen. Auch für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge eignet sich diese Software. Pro-Sivic war das Hauptprodukt der im März 2015 von ESI übernommenen französischen Firma Civitec, ein im Jahr 2009 gegründetes Spin-off eines französischen Instituts. ESI hatte bei der Übernahme erklärt, die Kommerzialisierung der Civitec-Entwicklung vorantreiben zu wollen, und präsentiert nun ein Ergebnis. Bei ESI erwartet man für diese Software großes Potenzial in einem stark wachsenden Markt.

Die Version 2016 bietet neue Modelle für Radarsensoren. Die decken nicht nur die funktionalen Aspekte dieser Sensoren ab, sondern bieten detaillierte Modellierung einschließlich der Antennencharakteristika und deren Einfluss auf die Leistung; die Signalverarbeitung sowie z. B. die Abstrahlcharakteristik. Solche detailgenauen Analysemöglichkeiten konnte ESI realisieren durch Kopplung mit der hauseigenen Elektromagnetiksoftware CEM One.

"Die Ergänzung von ESIs Lösungsportfolio durch Pro-Sivic ergibt beispiellose Möglichkeiten. Durch die Integration des Sensorverhaltens in ihre virtuellen Prototypen sind industrielle Hersteller gerüstet, um verschiedene Designoptionen zu erwägen, die nicht nur auf den verschiedenen Produktleistungen beruhen, sondern auch die Leistungen des Produkts im Betrieb berücksichtigen. Sie können nun die Robustheit und Zuverlässigkeit des Produkts gewährleisten durch die Möglichkeit, verschiedene Fehlerquellen früh in der Produktentwicklung zu ermitteln", so Serge Laverdure, Direktor für Virtual Systems & Controls bei der ESI Group.

Datum:
25.07.2016
Unternehmen:
Bilder:
ESI Group

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