18. NOVEMBER 2017

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Züge mit Varianten


Aucotec hat eine Variante der Engineering Base entwickelt, mit der sich Züge für unterschiedliche nationale Märkte konfigurieren lassen. Auf der kommenden Fachmesse Innotrans 2016 stellt das Unternehmen dieses Konzept vor.

Auf der Berliner Innotrans am 20. bis 23. September 2016 zeigt Aucotec sein neues Konzept zum Konfigurieren von Bahnen. Grundlage dafür ist die Datenbank Engineering Base und funktionsorientierte Vorlagen, die Aucotec "Typicals" nennt. Die werden verwaltet über den zur Engineering Base gehörenden "Advanced Typical Manager". Mit diesem Tool soll das Varianten- und Optionenmanagement auch bei hoher Komplexität leicht durchzuführen sein, da die Anzahl der Typicals überschaubar bleibt.

Vor allem die Systeme zur Spannungsversorgung und Zugbeeinflussung durch Sicherheitsmechanismen sind in verschiedenen Ländern oft unterschiedlich. Loks, die auf länderübergreifenden Strecken unterwegs sind, müssen allen nationalen Standards gerecht werden. Mit der Software von Aucotec lassen sich die dafür benötigten Komponenten in der Datenbank zentral verwalten. Benutzer geben Änderungen nur einmal ein; sie erscheint dann in allen zugeordneten Dokumentationen und Grafiken. Der Advanced Typical Manager soll auch die Umsetzung der von den Bahngetrieben geforderten Ausstattungselementen vereinfachen. Die werden aus dem Baukastensystem als Funktionsbausteine ausgewählt und in die Grundkonfiguration eingefügt. Das soll verhindern, dass Bahnprojekte immer wieder von vorne beginnen und viele verschiedene Zeichnungen für diverse Kombinationen von Optionen vorgehalten werden.

Datum:
25.07.2016
Unternehmen:
Bilder:
Aucotec

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