01. OKTOBER 2016

zurück

kommentieren drucken  

Ecscad kehrt heim zu Mensch und Maschine


MuM lizensiert das Elektro-CAD-System ab 2014 zurück von Autodesk

Ab dem 1. Januar 2014 ist Ecscad wieder bei MuM beheimatet, das diese Software vor fünf Jahren an Autodesk verkauft hatte. MuM hatte Ecscad als Systemhaus stets weiterhin im Vertrieb und betreut nach eigenen Angaben rund die Hälfte der 1000 Firmenkunden und 2700 Arbeitsplätze. Nach Ankündigung von MuM gibt es zukünftige eine Version als AutoCAD-Aufsatz und eine zweite Version als Stand-alone-Software. Die Konditionen für Kunden beim Wechsel von Autodesk nach MuM insbesondere mit Blick auf existierende Wartungsverträge sind noch nicht bekannt.

MuM will die Software zukünftig wieder beständig weiterentwickeln und erwartet sich von dieser Aktivität mittelfristig rund 10 Prozent mehr Segmentumsatz. 2012 hatte MuM auf dem Gebiet des Elektro-CAD 33.6 Millionen Euro Umsatz und ein EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen) von 5,5 Millionen Euro.
Nach Schilderung von CEO Adi Drotleff war man von Autodesk mit dem Übergabeangebot an MuM Herangetreten: "Autodesk hat eine Midrange-Software für kleinere bis mittlere Elektrotechnik-Projekte (AutoCAD Electrical [Red.]), die weltweit viel verbreiteter ist als das High-End-System Ecscad, für das die Nachfrage hauptsächlich aus dem deutschsprachigen Raum kommt. Da kann man schon verstehen, dass Autodesk sich auf das einfachere und weltweit erfolgreichere Produkt konzentrieren möchte."

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere Artikel im :K-Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben