27. SEPTEMBER 2016

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Erfolgreiche Flitzer


Bei der 10. Auflage der Formula Student Germany haben die von der deutschen SKF unterstützten „Hochschul-Schrauber“ sehr gut abgeschnitten: Unter 110 Rennställen aus 32 Ländern mit rund 3.600 Teilnehmern landeten drei der sieben heimischen „SKF Teams“ in den Top 10.

Aushängeschild der von SKF unterstützten Formula Student-Rennställe war das Stuttgarter GreenTeam: In der Konkurrenz der 39 angetreten Elektrofahrzeuge fuhren die Baden-Württemberger auf Rang 3.

Die ebenfalls von der deutschen SKF gesponserten Elefant Racing Bayreuth, Elbflorace Dresden und Fast Forest Deggendorf belegten mit ihren selbstgebauten Elektroflitzern die Plätze 7, 21 und 29. Das Maß aller Dinge im Bereich der Elektroautos waren erneut die „fliegenden Holländer“ der TU Delft, die schon das Auftaktrennen in Silverstone gewonnen hatten. Platz 2 ging an die ehemaligen Beschleunigungs-Weltrekordler der ETH Zürich.

Begeistert zeigte sich der Geschäftsführungsvorsitzender von SKF, Manfred E. Neubert, von den Leistungen der jungen Konstrukteure: „Es ist ein großartiges Erlebnis, hautnah mitzubekommen, wie viel Enthusiasmus, Know-how und handwerkliches Können in den Nachwuchs-Ingenieuren steckt. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir durch unsere nunmehr fünfjährige Tätigkeit als Hauptsponsor der Formula Student Germany einen kleinen Teil dazu beisteuern konnten!“

Eine Rennsport-Koryphäe hatte SKF für die Studenten in Person von Dieter Gundel eingeladen: Er gilt als „Elektronik-Hirn“ der Scuderia Ferrari. In der Formel 1 analysieren Gundel & Co. Unmengen an Daten, um das „Software-Setup“ der Boliden optimal auf die individuellen Anforderungen jeder einzelnen Grand Prix-Strecke abzustimmen. Dank seiner langjährigen Tätigkeit in der Formel 1 verfügt er über einen riesigen Erfahrungsschatz, von dem er vor den Studenten der „SKF Teams“ reichlich preisgab.

Als Gundel von den Studenten mit der Tatsache konfrontiert wurde, dass deren selbstgebastelte Autos inzwischen schneller von 0 auf 100 km/h beschleunigen als jene im Formel 1-Zirkus, geriet er ein wenig ins Stocken. Nach kurzem Zögern ließ der Routinier schließlich verlauten: „Laut Reglement der FIA dürfen wir ja nicht schneller“, wobei Gundel diese Behauptung mit einem ziemlich auffälligen Augenzwinkern untermalte. Eine größere Respektsbekundung kann man als Nachwuchs-Ingenieur wohl kaum von einem der erfahrensten Köpfe im gesamten Formel 1-Business bekommen.

Datum:
03.08.2015
Unternehmen:
Bilder:
SKF GmbH
SKF GmbH
SKF SCHWEINFURT
SKF SCHWEINFURT
SKF SCHWEINFURT

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