22. MAI 2018

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Neue Messe für additive Fertigung feiert Premiere in Augsburg


Die Experience Additive Manufacturing (EAM) feiert vom 25. bis 27. September 2018 ihre Premiere in der Messe Augsburg. Die neue Fachmesse im Multi-Location-Format soll einen Überblick über Branchen und Einsatzmöglichkeiten der additiven Fertigung geben. Neben dem Schwerpunkt Messe beinhaltet das Format auch Besuche bei anwendenden Unternehmen, Besichtigungen in wissenschaftlichen Einrichtungen, Networking-Treffen sowie Schulungen an unterschiedlichen Locations in Augsburg.

Das Konzept der neuen Fachmesse sei einzigartig, versichert die Messe Augsburg. Demnach bildet die EAM die komplette Wertschöpfungskette der additiven Fertigung ab, durch verschiedene Veranstaltungsbausteine kann der Besucher an jedem Punkt der Prozesskette ins Thema einsteigen. Im preprocessing beispielsweise werden Neuigkeiten in der Produktentwicklung und im 3D Scanning gezeigt, im in-process werden Anlagen und Software vorgestellt, das postprocessing informiert zum Beispiel über aktuelle Fragestellungen bei der Oberflächenveredelung oder Entsorgung. Die prozessübergreifenden Themen widmen sich u.a. der Logistik, Beratung und intellectual property, auch FuE sowie Aus- und Weiterbildung sind Schwerpunkte im breitgefächerten Angebot der EAM.

„Der Name ist Programm“, versichert Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg. „Den Teilnehmern werden zusätzlich zur klassischen Messe eine Vielzahl an Seminaren, Workshops, Firmen- und Institutsbesichtigungen angeboten, um den Status Quo und das Potenzial unterschiedlicher Anwendungsbereiche live zu erleben“. Fachexperten haben auf der EAM die Möglichkeit, mit wichtigen Entscheidern aus der AM-Szene ins Gespräch zu kommen, interessierte Firmen bekommen auf dem B2B-Event einen Überblick über die Vielfältigkeit der Nutzungsmöglichkeiten additiver Fertigung und erhalten Unterstützung bei der Make-or-Buy Entscheidung. Im Fokus der EAM liegen die Zielgruppen der Anwender und Noch-Nicht-Anwender, besonders aus den Sparten Luft- und Raumfahrt , Mobility und Automotive, Werkzeug-, Maschinen- und Formenbau sowie Medizintechnik, die in der Wirtschafts- und Produktionsregion Bayerisch Schwaben angesiedelt sind.

Dass das Konzept gut ankommt, zeigen die Unterstützer der Veranstaltung. Ulli Klenk, Principal Key Expert bei Siemens, erklärt: „Bei Siemens betrachten wir Additive Manufacturing sowohl aus der Lieferanten- als auch aus der Anwenderperspektive. Einerseits liefern wir in den AM-Markt und andererseits wenden wir auch diverse AM Technologien an, z.B. in den Bereichen „Power and Gas“ und „Mobility“.  Als Anwender ist AM für uns vor allem interessant, da sich sowohl unsere Applikationen als auch unsere damit verbundenen Prozesse verbessern lassen. Vier wesentliche aktuelle Hebel, die wir zur Industrialisierung identifiziert haben sind: Design, Material, Aus- und Weiterbildung und Standardisierung. An diesen vier Aspekten gilt es konkret mit Kompetenz und Substanz intelligent anzusetzen. Daher sollte das neue Event die Wertschöpfungskette möglichst durchgängig und haptisch abbilden und auch Designer, Innovatoren, Techniker und Tüftler interdisziplinär integrieren.“

Auch Hochschulen setzen auf die Kooperation mit den Augsburgern. Prof. Dr.-Ing. habil. Gerd Witt ist Inhaber des Lehrstuhls Fertigungstechnik am Institut für Produkt Engineering der Universität Duisburg-Essen und führt außerdem den Vorsitz beim Gesamtausschuss „Additive Manufacturing“ im VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.: "„Mit einem der führenden Forschungsinstitute für Additive Fertigung in Deutschland sind wir natürlich an einer weiteren Umsetzung und Verbreitung des Verfahrens interessiert. Unsere langjährige Erfahrung und den Forschungs-Praxis-Transfer werden wir auch bei unserem Auftritt in Augsburg in den Vordergrund stellen. Wir freuen uns auf dieses neue Event in Bayern zusammen mit der Messe Augsburg und den Kollegen vom Fraunhofer IGCV.“

Als Partner für den Anwendungsbereich Medizin- und Dentaltechnik konnte die Messe Augsburg kürzlich den Spitzencluster Medical Valley EMN e.V. gewinnen. Das Medical Valley wirkt an der Entwicklung additiver Fertigung mit, um die Gesundheitsversorgung mit innovativen Technologien und Dienstleistungen in den nächsten Jahrzehnten maßgeblich zu verbessern.

Multi-Location-Event als bewährtes Veranstaltungskonzept

Bereits im Jahr 2016 hat die Messe Augsburg für eine Fachveranstaltung ein neues, innovatives Messekonzept entwickelt: Das sogenannte Multi-Location Format beinhaltet neben dem Schwerpunkt Messe auch Besuche bei anwendenden Unternehmen, Besichtigungen in wissenschaftlichen Einrichtungen, Networking-Treffen sowie Schulungen an unterschiedlichen Locations in Augsburg. Das parallel stattfindende „22. Augsburger Seminar für Additive Fertigung“ der Veranstaltungspartner Fraunhofer IGCV und TU München bildet ein weiteres Highlight der EAM.

Datum:
09.02.2018
Unternehmen:
Bilder:
Fraunhofer IGCV



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