25. JULI 2016

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Automatisierung mit System


Antriebstechnik

Systemlösung – Technisch einheitliche Automatisierungslösungen aus einer Hand erfordern ein breit gefächertes Produktportfolio. Ein modulares Konzept für unterschiedliche Systemarchitekturen ermöglicht dabei die Umsetzung von Automationsaufgaben jeder Größe.
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Eine wichtige Aufgabe bei der Konstruktion einer Automatisierungslösung ist die optimale Auswahl der verschiedenen Systemkomponenten, von der Visualisierung über die Steuerung bis hin zu Antriebstechnik und Robotik. Üblicherweise verwenden Anlagenbauer dabei Komponenten verschiedener Hersteller. Vor allem Antriebskomponenten wie Frequenzumrichter und Servosysteme stammen meist von einem anderen Anbieter als die Steuerung. Und beim Einsatz von Industrierobotern sind wieder andere Spezialisten mit von der Partie. Ein Nachteil solcher Lösungen ist jedoch der hohe Aufwand für die Integration der verschiedenen Systeme bei Planung, Konstruktion und Inbetriebnahme, weil die verschiedenen Geräte nicht unbedingt technisch aufeinander abgestimmt sind.

Der Gegenentwurf dazu sind technisch einheitliche durchgängige Systemarchitekturen aus einer Hand, von der Visualisierung bis zur Robotik: Sie ermöglichen optimierte Bedienkonzepte und eine einfache Geräteauswahl und erleichtern zudem Konstruktion und Inbetriebnahme. Die zentrale Voraussetzung für solche durchgängigen Gesamtlösungen ist jedoch die optimale Integration sämtlicher Komponenten. Entscheidend ist daher ein möglichst breites Produkt-Portfolio des beteiligten Systemlieferanten. Der weltweit aktive Automatisierungsspezialist Yaskawa hat dafür das modular aufgebaute Konzept »Total System Solutions« vorgestellt, das Produkte und Software aus Antriebs- und Steuerungstechnik sowie Robotik zu technisch einheitlichen Lösungen aus einer Hand kombiniert.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Integration von Automatisierungs- und Steuerungstechnik in die Systemarchitekturen für Automationsaufgaben jeder beliebigen Größe. Die Nutzung des gesamten Spektrums der Bussysteme und unterschiedlicher Vernetzungsarchitekturen ermöglicht es, die Systemlösung gezielt auf die jeweilige Automatisierungsaufgabe zuzuschneiden. So lassen sich zum Beispiel häufig Visualisierung, Steuerung und Fernwartungsmodul vergleichsweise einfach über Modbus TCP verknüpfen. Die Protokolle Modbus, Ethercat und Profinet erlauben dann die direkte Anbindung von I/O-Baugruppen wie auch von Yaskawa-Frequenzumrichtern an die SPS.

Einfach programmieren

Die hauseigene Schnittstelle MotomanSync ermöglicht zudem die Programmierung von Motoman-Industrierobotern über die bekannten SPS-Programmiersprachen direkt aus der SPS und ohne spezielle Robotik-Kenntnisse. Die Schnittstelle verknüpft die Robotersteuerung per Ethernet/IP oder Profinet mit der SPS. Im Unterschied zu einer üblichen Ein-/Ausgangskommunikation werden dabei nicht nur Daten übertragen. Statt dessen wird der Roboter-Job direkt im PC oder in der SPS gespeichert, von wo die Bewegungsbefehle in Echtzeit an den Roboter gehen. Das von Yaskawa entwickelte Protokoll unterstützt dabei SPSen verschiedener Hersteller sowie PC-basierte Steuerungen.


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:K 05/2014
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