24. AUGUST 2016

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Kein Ende abzusehen…


Trend

Industrie 4.0 – Auch wenn sich viele beim Stichwort Industrie 4.0 mittlerweile die Ohren zuhalten, bestimmt der Trend zur Vernetzung auf lange Zeit das Handeln und Wirken der Hersteller und Dienstleister im Maschinenbau. Beispiele gefällig?
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Die Hannover Messe hat sich zum Schaufenster der vierten Revolution erklärt und nennt das Ganze »Integrated Industry«. Kein Wunder, dass sich viele Komponentenhersteller dort mit ihren Produkten für die neue Art der Fertigung darstellen. Unter dem Motto »Vernetzt, intelligent, flexibel« zeigt Schunk, was heute bereits möglich ist. »Wir wollen verdeutlichen, dass die Idee der Industrie 4.0 keine ferne Vision ist, sondern schon heute realisiert werden kann«, betont der geschäftsführende Gesellschafter Henrik A. Schunk.

»Künftig wird ein Bauteil wissen, was es einmal werden möchte, und selbstständig seinen Weg durch die flexible Produktion suchen.« Im Programm von Schunk finden sich dazu flexible und intelligente Produkte wie auf Kraft und Position regelbare Mechatronikgreifer, flexible Wechselsysteme, hochdynamische und frei programmierbare Linearachsen, geschickte Leichtbauarme oder wandlungsfähige Spannsysteme.

Harting will mit seinen Steckverbindern den Wandel der Produktionswelt im Rahmen der Industrie 4.0 begleiten und verbinden. »Es geht einerseits um die einfache Geräteintegration neuer Schnittstellen durch den Hersteller und anderseits um das einfache Anschließen durch den industriellen Anwender«, sagt Vorstand Philip Harting. »Wir sind Wegbereiter des technologischen Wandels und bieten unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen.«

Dazu passt Hartings neue M12-Push-Pull-Lösung: Kabelseitig umfasst sie einen M12-Steckverbinder mit Push-Pull-Verriegelung, der hörbar einrastet und damit die Handhabung im Feld erleichtert. Geräteseitig kann das Gehäuse einen Standard-M12-Steckverbinder mit Schraubverriegelung sowie zusätzlich den Harting M12 Push-Pull aufnehmen. Der Gebrauch ist einfach und selbsterklärend. Drehmomente müssen nicht berücksichtigt werden, um sicher zu kontaktieren. Es ist nur wenig Platz erforderlich, weil sich der Steckverbinder ohne Drehen ver- und entriegeln lässt.

Wichtige Bausteine

Bei Nord Drivesystems bieten dezentrale Antriebe mit integrierter Logik Maschinen- und Anlagenbauern wichtige Bausteine zum Aufbau von 4.0-tauglichen Systemen. Die mechatronischen Einheiten kombinieren einen effizienten Getriebemotor inklusive maßgeschneiderter eigener Antriebselektronik aus dem umfassenden Nord-Baukasten mit intelligenten dezentralen Frequenzumrichtern der Serie SK 200E, die alle wichtigen Bussysteme unterstützen.

Durch Diagnostik-Funktionen stellen die mechatronischen Systeme eine autarke Überwachung des Antriebsstrangs sicher. Integrierte Prozess- und PI-Regler ermöglichen die vollautomatische Ausregelung von Betriebs- und Störgrößen. Prozesswerte lassen sich über zwei Sensoreingänge direkt verarbeiten. Über optionale Inkremental- oder Absolutwert-Drehgeber kann der Anwender äußerst präzise positionieren. Auf Wunsch gibt es auch integrierte Sicherheitsfunktionen.

Die schaltschranklosen Servoantriebe IndraDrive Mi von Rexroth vereinfachen die Industrie-4.0-fähige Automatisierung durch offene Kommunikationsstandards, vordefinierte Technologiepakete und mit freier Programmierung in Hochsprachen. Open Core Engineering und die integrierte Schnittstellentechnologie Open Core Interface for Drives ermöglichen darüber hinaus den direkten Zugriff auf alle Antriebsparameter. Damit erfüllen Maschinenhersteller die Forderungen von Endanwendern nach vernetzungsfähigen Maschinen und Anlagen. Anwender können erstmals autarke Module schaltschranklos ausführen und miteinander vernetzen. Das verringert den Aufwand für die Einbindung in flexible Industrie-4.0-Produktionsumgebungen.

Alle Komponenten des Antriebsstrangs sind in der hohen Schutzart IP65 ausgeführt und werden direkt in oder an den Maschinen platziert. Bis zu 20 Antriebe lassen sich in Reihe per Hybridkabel miteinander verbinden. Das reduziert den Verkabelungsaufwand um bis zu 90 Prozent ohne Kompromisse bei der Funktion.


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Ausgabe:
:K 02/2015
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