24. JUNI 2017
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Alles digital


Auf der Hannover Messe 2017 will Dassault Systèmes demonstrieren, wie durchgehend digital unterstützte Wertschöpfung aussieht. Von den Kundenanforderungen bis zur Nutzung der Produkte wird jede Phase im Lebenszyklus von Software begleitet.

Auf der kommenden Hannover Messe zeigt Dassault Systèmes seine Vorstellungen von digitalisierten Wertschöpfungsketten. Als Beispiel will man die wegweisende Softwarenutzung des US-amerikanischen Verpackungsherstellers WestRock zeigen, die von der Produktdefinition bis zur Positionierung im Handel und Nutzung im täglichen Gebrauch reicht. Technia Transcat ist am Messestand (Halle 6, K30) von Dassault Systèmes Unteraussteller und informiert dort über seine Serviceangebote. Außerdem hält Technia Transcat im CAE-Forum (ebenfalls Halle 6) Vorträge zu den Themen konstruktionsbegleitende Simulation und den Grundlagen für erfolgreichen FEM-Einsatz in der virtuellen Produktentwicklung.


Nach Auffassung von Andreas Barth, Managing Director EuroCentral von Dassault Systèmes, führt an solcher Digitalisierung für Industrieunternehmen kein Weg vorbei: "Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen: Bis 2019 werden weltweit drei Viertel der Industrieunternehmen ihre Wertschöpfungskette digital transformiert haben und dadurch erhebliche Produktivitätsgewinne erzielen. Wer sich nicht rechtzeitig rüstet, wird abgehängt."


So können Besucher am Messestand ansehen, wie man bei WestRock verschiedene Verpackungsvarianten konstruiert und mittels Simulation und Augmented Reality prüft. Auch die Produktion lässt sich schon während der Entwicklung planen. Zudem zeigt die Software die in den Zielmärkten geltenden Umwelt- und Recyclingvorschriften. Insgesamt lässt sich durch diesen Ablauf der gesamte Produktlebenszyklus digital begleiten.


Ein Schwerpunkt der Ausstellung gilt dem Systems Engineering. An Demopunkten wird gezeigt, wie unter Einbindung von Tools des Kooperationspartners Bosch Rexroth der Verpackungshersteller WestRock physische Geräte mit dem virtuellen Master zu verbindet. Dadurch kann eine Steuerung Daten und Befehle aus der Simulation interpretieren und umsetzen. Das soll bei der Auswahl, Konfiguration und Programmierung neuer Anlagen ebenso helfen wie bei der Umrüstung bestehender Produktionseinrichtungen.

 

Datum:
06.04.2017
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