28. MAI 2016

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Alles auf die 11


3D-Systeme - Zu den Highlights der Version 11 von Autodesk Inventor gehören der neue Produktkonfigurator, die Verbesserungen für die Baugruppen-Konstruktion, die Integration von 110 Cadenas Katalogen sowie die Weiterentwicklung der Flächenmodellierung.

Die Variantenkonstruktion und Entwicklung von Produktfamilien gehört zu den Anwendungsgebieten, bei denen sich die CAD-Technologie am schnellsten bezahlt macht. Baugruppen, die sich nur durch wichtige Kenngrößen unterscheiden, beispielsweise die maximale Belastung, sonst aber in Struktur und Aufbau sehr ähnlich sind, werden nur einmal definiert. Die verschiedenen Ausprägungen lassen sich dann anhand von Parametertabellen auf Knopfdruck ableiten. Diese Baugruppenfamilien heißen in der neuen Inventor-Version ›iAssemblies‹. Ein iAssembly ist im Prinzip eine Zusammenstellung verwandter Bauteile und Unterbaugruppen, die in Tabellen definiert sind. Jede Variante, die sich aus den Tabellenwerten ergibt, ist eine echte Inventor-Baugruppe, die bei Bedarf generiert wird.

Produktkonfigurator
Der Produktkonfigurator von Inventor unterstützt dabei die Indizierung von Teilenummern und Benennungsschemata, logische Bedingungen wie den Austausch von Komponenten, Ausschluss von Komponenten, die Anpassung von Randbedingungen und Parametern sowie die Anpassung von Stücklisteneigenschaften. Das kann bei der Variantengenerierung zum Beispiel das Einfügen eines größeren Motors, zusätzlicher Befestigungen ab einer bestimmten Baugröße oder den kompletten Austausch einer Unterbaugruppe bedeuten. Dem Arbeiten in großen Baugruppen stehen in der 3D-Konstruktion immer irgendwann die physikalischen Grenzen der Hardware entgegen. Mit Inventor 11 haben die Anwender die Möglichkeit, die Darstellungsgenauigkeit und damit den Bedarf an Arbeitsspeicher zu reduzieren. Sie können selektiv Bauteile ausblenden, um die Speicherbelegung zu verringern. Diese benutzerfreundlichen Möglichkeiten eröffnen neue Arbeitsweisen. Die Konstrukteure haben jetzt die Freiheit so zu arbeiten, wie es ihnen am meisten nutzt. »Sie können ganze Baugruppen zu simplen Kästen vereinfachen und beispielsweise nur die Anschlussflansche detailliert darstellen. Der Grad an Detaillierung ist für alle Bauteile und Baugruppen jeweils individuell einstellbar, so dass der Anwender flexibel für sich den optimalen Weg zwischen Performance und Detail wählen kann«, erläutert Burkhard Hörnig, Marketing Solution Manager MCAD bei Autodesk. Das neue Supplier Content Center ist gefüllt mit über 110 kostenlosen digitalen Lieferanten-Katalogen für Teile und Baugruppen im Inventor-Format. Dabei handelt es sich um Kataloge von Cadenas PARTsolutions, die jetzt ohne zusätzliche Kosten allen Inventor-Anwendern zur Verfügung stehen. Viele lokale Anbieter sind in dem Teileportal heute schon vertreten. Wer künftig nicht im Content Center sichtbar ist, läuft Gefahr im Konstruktionsalltag immer häufiger unter den Tisch zu fallen.

Kaufteile-Portal integriert
Der Wettbewerbsdruck sorgt dafür, dass das Supplier Content Center rasch weiter wachsen wird. Die Kaufteilebibliothek erspart den Modellieraufwand der Lieferantenteile und hilft Fehler zu vermeiden, denn die Katalogdaten sind aktuell, ihre Qualität ist gesichert. Sogar Stücklistendaten werden komplett mitgeliefert. Die Integration in Inventor 11 bedeutet einen Produktivitätssprung für die Inventor-Konstrukteure. »Die enge Kooperation zwischen Autodesk und Cadenas PARTsolutions ist ein deutliches Signal und erhöht den Druck auf die Komponentenhersteller, ihre Produktdaten in einem geeigneten digitalen Format zur Verfügung zu stellen. Für die Konstrukteure bedeuten die verfügbaren Kataloge eine beträchtliche Arbeitserleichterung«, so Hörnig. Bisher bedeutete Simulation bei Inventor die Simulation der Kinematik von Bauteilen und Baugruppen, also ihre Bewegung in der Ebene oder im Raum. Neben den extern angreifenden Kräften erzeugen die bewegten Massen Kräfte in den mechanischen Systemen, die Elastizität der Bauteile führt zu Schwingungen, Reibungskräfte wirken dämpfend. Die dynamische Simulation mechanischer Systeme ist zusammen mit dem FEM-Modul Teil eines neuen Inventor-Pakets für die Simulation.

Ausgabe:
:K 02/2006
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