30. AUGUST 2016

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Langlebige Spezialentwicklung für Windenergieanlagen


Auf der EWEA Offshore in Frankfurt stellt SKF erstmals die Axialdichtung HRC1 vor. Durch ihr innovatives Design und die Verschleißbeständigkeit des von SKF entwickelten Polyurethanwerkstoffes H-Ecopur steigert die neue Dichtung die Zuverlässigkeit von Windenergieanlagen und verringert Instandhaltungskosten.

Erstmals in Europa stellt SKF auf der Frankfurter EWEA Offshore die speziell für den Windkraftmarkt entwickelte Axialdichtung HRC1 vor. Sie ist für die schwierigen Betriebsbedingungen an den Hauptwellen von Windenergie-anlagen ausgelegt worden. So überzeugt die Axialdichtung HRC1 durch Langlebigkeit und schützt das Hauptwel-lenlager vor Verunreinigungen. Dadurch erhöht sich die Zuverlässigkeit der Anlage, während der Wartungsauf-wand sinkt: Der Anwender minimiert das Risiko verschmutzungsbedingter Lagerausfälle, verringert Stillstands-zeiten beziehungsweise Reparaturen und steigert letztlich die Produktivität der Anlage.

„Durch ihre außergewöhnlich lange Gebrauchsdauer versetzt die HRC1-Dichtung den Betreiber in die Lage, sich an ganz normale Wartungsintervalle zu halten – ein enormer Vorteil, der die Instandhaltung verbilligt“, so María Concepción Martín, Produktmanagerin bei SKF Sealing Solutions.

Bisher standen der Windkraftindustrie nur handelsübliche Axialdichtungen aus elastomeren Werkstoffen zur Verfügung. Diese haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie sind kaum imstande, die anspruchsvollen Aufgaben an den Hauptwellen in Windkraftanlagen zu erfüllen. Hier verschließen die herkömmlichen Dich-tungslösungen meist sehr schnell an den teils rauen Gegenlaufflächen. Außerdem sind sie mit den nur begrenzt kontrollierbaren Schmierbedingungen an den Hauptwellen in aller Regel überfordert.

Um genau diese Herausforderungen zu meistern, hat SKF die Axialdichtung HRC1 entwickelt. HRC1 wird aus Hecopur gefertigt, einem speziellen Polyurethan-Werkstoff, der ebenfalls eine Eigenentwicklung von SKF ist. Hecopur zeichnet sich durch eine hervorragende Abrieb- und Verschleißfestigkeit aus. Außerdem ist die in geteilter und ungeteilter Ausführung lieferbare Axialdichtung mit einem Schnellspannband aus Stahl ausgestattet, das den Einbau im Turm erleichtert.

Die Neuentwicklung hat SKF in enger Zusammenarbeit mit einem renommierten Hersteller von Windenergiean-lagen bereits einem ausgedehnten Feldtest unterzogen. Nach der Montage auf 40 separaten 2,5-MW-Turbinen wurde HRC1 kontinuierlich unter realen Bedingungen getestet. Ergebnis: Bei einer Erstprüfung nach drei Mona-ten wiesen die Axialdichtungen ein normales Einlaufverhalten auf. Weitere sechs Monate später ließ sich nur ein minimaler Verschleiß nachweisen. „Mit diesem Feldversuch konnten wir bestätigen, dass unsere Axialdichtung HRC1 eine Lebensdauer erreicht, die in der Windenergiebranche bislang unmöglich erschien“, so María Concepción Martín.

Nähere Informationen zum Thema erteilt SKF auf Stand 31E30 auf der EWEA Offshore in Frankfurt, die vom 19. bis 21. November ihre Tore öffnet. Alle SKF Produkte für die Windkraftindustrie sind Teil des SKF BeyondZero-Portfolios.

Datum:
29.10.2013
Unternehmen:
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