24. AUGUST 2016

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Neues Schneidringsystem mit Weichdichtung


Neuer Standard für Montagesicherheit bei Schneidringsystemen

Eaton Walterscheid bringt ein neues Schneidringsystem mit Weichdichtung auf den Markt. Walring heißt der Zweischneidenring, der mit der bewährten WalformpIus-Weichdichtung kombiniert wurde. Bei der Entwicklung des Walring stand die einfache und daher sichere Montage im Vordergrund.
Bei richtiger Montage sind die meisten Rohrverbindungssysteme heute leckagefrei und erfüllen in der Regel alle technischen Anforderungen wie Druckbelastung und Schwingungsresistenz. Der entscheidende Unterschied zwischen den im Markt befindlichen Systemen liegt in den Montagebedingungen. Es besteht aus einer DIN-Überwurfmutter, in die ein Zweischneidenring und ein zusätzlicher Außenring integriert sind, dem Verschraubungsstutzen sowie der millionenfach bewährten WalformpIus-Weichdichtung.
Wie alle Schneidringsysteme kann der Walring von Hand oder maschinell (gesteuerte Endmontage) montiert werden. Bei der Handmontage werden Überwurfmutter und Verschraubungsstutzen im Schraubstock mit dem passenden Montageschlüssel angezogen. Nach ca. ein bis eineinhalb Umdrehungen erfolgt ein erheblicher Kraftanstieg, der das Montageende eindeutig anzeigt. Eine Übermontage ist praktisch ausgeschlossen. Die anschließende Montagekontrolle ist ebenso eindeutig und daher sicher: Nur bei korrektem Rohreinschnitt verursacht der Schneidring einen exakt bemessenen Bundaufwurf, durch den der Außenring auf dem Rohr festgehalten wird. Hält also der Außenring, ist der Schneidring hundertprozentig korrekt eingeschnitten.

„Das unterscheidet den Walring von Wettbewerbsprodukten, die teilweise nur ‚indirekte’ Kontrollmerkmale haben“, erklärt der leitende Entwicklungsingenieur, Jörg Altenrath. „Zudem sind zwei Schneiden seit Jahrzehnten bewährter Standard, hinter den wir auf keinen Fall zurückfallen wollten. Zwei Schneiden nehmen die Kraft gleichmäßig auf, schneiden weniger tief ins Rohr ein und schützen den Walring sicher vor dem Ausreißen - auch bei dünnwandigen Rohren.“

Datum:
22.06.2006
Unternehmen:
Bilder:

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