18. NOVEMBER 2017

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Direkt angekoppelt


Mit der M5-Serie präsentiert Keller eine Kombination aus einem neuen Sensor für statische und hochdynamische Messungen sowie Betriebstemperaturen bis 180 Grad Celsius, einer hohen Messgenauigkeit, Baugröße M5 und abgesetzter, präziser Signalaufbereitung.

Der Schlüssel zur Messung hochdynamischer Druckänderungen liegt bei der möglichst direkten Ankopplung des Sensorelements an das Medium. Dafür haben die Entwickler bei Keller eine mikromechanische Lösung gefunden, ohne dämpfende Trennmembran oder Kapillarleitung und ohne Dicht- oder Klebstoffe.


Bei der Serie M5 ist der Siliziumsensor mit seiner Rückseite auf ein fließdynamisch optimiertes Trägerelement gelötet, das frontbündig im Druckanschluss fixiert wird. Diese Konstruktion ermöglicht dynamische Messungen mit einer Bandbreite von  null bis 50 Kilohertz.


Montagekräfte und Körperschall sind gut entkoppelt, der Sensor ist kompatibel zu unterschiedlichen Medien und langlebig durch Oxid-Schutzschichten. Weitere Eigenschaften sind eine Überdrucksicherheit bis zum Fünffachen des Messbereichs und der Druckanschluss mit einem Außengewindedurchmesser von nur fünf Millimetern für Messungen an schwer zugänglichen Stellen.


Die Drucksensoren der M5-Serie sind für Betriebstemperaturen zwischen -40 und 180 Grad Celsius mit einem engen Gesamtfehlerband von ± einem Prozent spezifiziert. Ohne den abgesetzten Signalumformer werden sie mit der typischen Spanne des Ausgangssignals von 80 Millivolt und individuellem Kalibrierzertifikat geliefert.


Für Absolutdruck- Messungen stehen die Messbereiche 3, 10 und30 bar zur Verfügung. Durch die Trennung von Drucksensor und Signalumformer sind ortsnahe Messungen auch in dicht aufgebauten Aggregaten mit hoher Temperaturbelastung möglich.


Die Entwickler bei Keller haben auf die Digitalisierung des Messsignals zur Aufbereitung verzichtet. Vielmehr wird der rein analoge Signalpfad durch die vollständig Mikroprozessor-gesteuerte Kompensationselektronik in Echtzeit justiert. So behält das auf null bis zehn Volt verstärkte Ausgangssignal die volle Dynamik des Sensorsignals.


Der Abgleich der Messkette aus Drucksensor und Signalumformer erfolgt im Werk nach Ermittlung der individuellen Kalibrierparameter. Auch der Temperaturbereich zum Betrieb der abgesetzten Elektronik erfüllt mit -40 bis 125 Grad Celsius hohe Anforderungen wie sie etwa an Motorenprüfständen zu finden sind.


Der abgesetzte Drucksensor ohne Ölfüllung, ohne Trennmembran und ohne Dicht- oder Klebstoffe an den medienberührten Teilen, ist mit seinem M5-Anschlussgewinde ideal für ortsnahe, hochdynamische Messungen auch an sehr dünnen Rohrleitungen in Motorenprüfständen, im Windtunnel oder bei der Prüfung von Turbinenblättern.

Datum:
25.09.2017
Unternehmen:
Bilder:
Keller
1 Unternehmens-Video:
  • Das Internet de..

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