22. NOVEMBER 2017

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Virtuelle Modelle für alle


Theorem Solutions kündigt eine Entwicklungsumgebung an, durch die sich CAD-Daten einheitlich für verschiedene Hardware gleichzeitig aufbereiten lassen. Das soll der virtuellen und erweiterten Realität in der Industrie zum Durchbruch verhelfen.

Mit einer "Multi-Device-App" will Theorem Solutions die Entwicklung von AR/VR-Visualisierungen erheblich einfacher und preisgünstiger machen. Die Software des britischen Spezialisten für 3D-Datenkonvertierung setzt bei der Datenausgabe auf preisgünstige Hardware, wie sie für Spiele verwendet wird. Das soll die verbreitete Nutzung in der Industrie erleichtern durch niedrige Investitionen im Vergleich zu teuren Rauminstallationen. Unterstützt werden als Hardware:
- Augmented Reality: Windows 10, Smartphones und Tablets unter Android;
- Virtual Reality: 3D-Brillen Microsoft HoloLens, HTC Vive, Oculus Rift.
Die Multi-Device-App soll es ermöglichen, 3D-CAD-Daten einmal für die AR/VR-Ausgabe aufzubereiten und dann auf jeder unterstützten Hardware auszugeben. Die App unterstützt die Visualisierung und Manipulation der Modelle durch Berührung, Gesten oder gesprochene Befehle – je nachdem, was die jeweilige Hardware für Funktionen bietet. Die AR/VR-Daten liegen auf einem Server von Theorem, die wiederum durch PLM- oder ERP-Server, durch CRM- oder IoT-Anwendungen aufgerufen werden kann. Der Theorem-Server stellt Streams bereit, die man in verschiedene Anwendungen einbetten kann. Als Eingabedaten sind Catia V5 und V6, Creo, Inventor, JT, NX, SolidWorks und Step nutzbar. Modelle in diesen Formaten lassen sich in AR/VR-Umgebungen verwenden. Theorem bietet ein Framework sowie Beratung an, mit dem Unternehmen und Systemanbieter das umsetzen können.
"VR ist bereits seit vielen Jahren im Engineering- und Produktionsbereich verfügbar, aber sie war immer extrem teuer. Nur wenige waren in der Lage, sie für Visualisierung zu nutzen", erklärt Stuart Thurlby, CEO von Theorem Solutions. "Doch nun ist es möglich geworden, vorhandene CAD- und PLM-Daten auf modernen Geräten zu nutzen ohne große finanzielle Hürden." Und ergänzt: "Einige Engineering- und Produktionsprozesse nutzen noch keine neuen Technologien oder die neuen Wege, um eingefahrene Abläufe zu verändern. Aber die Technologie hat sich weiterentwickelt und muss angenommen werden, um mit den neuen Entwicklungen mitzuhalten oder vorne dabei zu sein. Wir sehen Augmented (AR), Mixed (MR) und Virtual Reality (VR) auf den neuen, kostengünstigen Geräten als Gamechanger!"

Datum:
06.11.2017
Unternehmen:
Bilder:
Theorem

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