1.000 Lernkits für künftige Ingenieure zu verlosen

Festo Didactic und das Projektkonsortium verlosen 1.000 Startersets des neuen Lernkits für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer an Schulen. Lehrer und Ausbildungsbeauftragte allgemein- und berufsbildender Schulen können sich noch bis zum 30. November 2009 unter www.easy-kit.de/anmeldung um Startersets bewerben.

15. Oktober 2009

Für die Techniker und Ingenieure von morgen muss der Unterricht in Schulen schon heute möglichst industrienah sein. Deshalb stellt das Verbundprojekt »EasyKit – Innovative Entwicklungs- und Didaktikwerkzeuge für mechatronische Systeme« 1.000 Startersets bereit, um die Schulen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern und bei der Ausbildung von Facharbeitern zu unterstützen. Mechatronik, das heißt das Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik und Software, spielt in der fertigenden Industrie heute die zentrale Rolle in der Berufspraxis. Lehrer und Ausbildungsbeauftragte allgemein- und berufsbildender Schulen können sich noch bis zum 30. November 2009 unter www.easy-kit.de/anmeldung um Startersets bewerben.

Vom BMBF gefördert

»EasyKit macht Schule« heißt das Motto der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Aktion, die den Schülern Freude an neuer Technik vermitteln und Hilfe beim Einsatz neuer Werkzeuge leisten soll. »Wer in der Schule Kontakt mit EasyKit hat, wird auch im Berufsleben davon profitieren«, sagte Dr. Reinhard Pittschellis, Produkt Manager bei der Festo Didactic GmbH & Co. KG, Denkendorf, bei der Vorstellung der Aktion, die sich an allgemein- und berufsbildende Schulen wendet.

Mechatronik praktisch vermitteln

Zur Berufsorientierung biete das neuartige Entwicklungskonzept EasyKit eine besondere Hilfestellung, denn die Entwicklungsmethodik solle das Verständnis für den Aufbau und die Fertigung miniaturisierter mechatronischer Systeme fördern. Ohne Spezialwissen oder langes Einarbeiten, verspricht Pittschellis, können Lehrer die Startersets mit Hardwareteilen, Software und einer didaktischen Methodik im Gesamtwert von 300.000 Euro benutzen, um zukunftsorientierte praktische und berufliche Bildung zu vermitteln. Enthalten sind beispielsweise ein Mikrocontrollerboard, ein Motor, LED’s und Empfänger. Von der Lichtschranke bis zur Drehzahlregelung des Motors – die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Das Los entscheidet

Die Entscheidung fällt im Losverfahren. Jede ausgewählte Schule wird drei Startersets inklusive der Programmiersoftware EasyLab erhalten. Gleichzeitig können die Schulen an einem Wettbewerb teilnehmen. Dabei wird das interessanteste Schulprojekt im Zusammenhang mit EasyKit prämiert werden. Die Siegerteams werden ihr Projekt während den Karlsruher Arbeitsgesprächen im März 2010 vorstellen.