3D-Druck geht online

Siemens PLM will die Möglichkeiten der global vernetzten Produktion mittels 3D-Druck nutzen. Ein Onlinesystem soll zukünftig als Drehscheibe für Auftraggeber, Fachleute und Druckkapazitäten dienen.

05. Mai 2017

Siemens PLM hat im Rahmen der Hannover Messe Pläne für die Gründung einer neuen Online-Plattform bekanntgegeben. Das neue System soll Produktdesigner und Kapazitäten für 3D-Druck weltweit zusammenführen. Käufer von gedruckten Teilen können dann weltweit nach Druckkapazitäten suchen und bei Bedarf Produktionskapazitäten in Anspruch nehmen. Solche eine Möglichkeit zur internationalen Kooperation soll die Akzeptanz des 3D-Drucks als Produktionsmethode fördern. Die Software dafür entwickelt Siemens PLM selbst.

"Siemens ist eines der wenigen Unternehmen, das die Bedürfnisse aller Teilnehmer am Markt der additiven Produktion berücksichtigt – von Entwicklern und Konstrukteuren über Fertigungsbetriebe bis zu 3D-Drucker-Herstellern, Material- und Softwareanbietern. Denen bietet Siemens eine umfassende technische Lösung für verteilte, industrielle additive Produktion und Co-Innovation", sagt Tony Hemmelgarn, Präsident und CEO von Siemens PLM Software. "Die heutige Ankündigung baut auf dieser Führerschaft auf mit einer Plattform, die darauf zielt, Menschen, Technik, Ausrüstung und Expertise zu verbinden, um Chancen für geschäftliche Zusammenarbeit wahrzunehmen."