3D-Druck im Blickpunkt

Die additive Produktion fasst zunehmend Fuß in modernen Produktionsprozessen. Sie ist das Hauptthema der 5. VDI-Fachkonferenz Additive Manufacturing, die im September in Duisburg stattfindet.

28. Juli 2017

Die 5. VDI-Fachkonferenz Additive Manufacturing am 19. und 20. September in Duisburg soll aufzeigen, welche Möglichkeiten die additive Produktion heute bietet. Sie informiert über die neuen gestalterischen Möglichkeiten ebenso wie über Restriktionen additiver Fertigungsverfahren und betrachtet additive Produktion aus wirtschaftlicher Sicht. Teil des Tagungsthemas sind angepasste Konstruktionsmethoden. Dazu gehört die Topologieoptimierung bis hin zur Bionik und natürlich die Werkstoffwahl. Auf der Tagung werden erste Ansätze für Hybridkonstruktionen mit Materialkombinationen vorgestellt sowie die Analyse des erreichbaren Leichtbaugrades. In Hinsicht auf die Produktivität wird über Fortschritte berichtet, die sich durch schnellere Produktionsmethoden und die Verwendung mehrere Druck- und Laserköpfe ergeben. Bei mehreren Vorträgen werden bespielhafte Anwendungen aus verschiedenen Branchen erläutert, wie Turbinenherstellung, Fahrzeug- und Flugzeugbau, Werkzeugherstellung und Maschinenbau.

Am 21. September findet ein Spezialtag statt mit dem Thema „3D-Druck und Recht - Rechtliche Aspekte der additiven Fertigung mit Anwendungsszenarien und Praxisbeispielen“. Dieser Tag behandelt Themen wie die urheberrechtliche Bedeutung des Verfahrens, Schutz von CAD- und Konstruktionsdaten, Markenschutz und Schutz vor Nachahmung von Produkten. Die Teilnahme an der Tagung kostet 1.390 Euro, beide Veranstaltungen zusammen 2.130 Euro.