3D-Druck im Netz

3D-Systems hat angekündigt, für seine 3D-Drucker IoT-Anwendungen mit PTC ThingWorx zu entwickeln. Das soll zukünftig die Vernetzung der additiven Produktion über das Internet ausweiten.

08. Juni 2017

3D Systems will zukünftig die IoT-Software ThingWorx in seine 3D-Drucker integrieren, um Statusabfragen und Fernwartung über das Internet zu ermöglichen. Die Kunden sollen die Möglichkeit haben, Dashboards zu erstellen, die in Echtzeit Auskunft geben über über den gegenwärtigen Zustand des Druckers – etwa Fortschritt des gegenwärtigen Druckauftrags und restlicher Materialbestand. 3D-Systems selbst kann Informationen über den Zustand der Geräte abrufen und bei entsprechenden Vereinbarungen Fernwartung durchführen oder Informationen für eventuelle Reparaturen einholen. Diese Maßnahme soll insgesamt die Produktivität der Kunststoff- und Metalldrucker des Herstellers verbessern. Zuletzt hatten PTC und 3D-Systems im September 2016 eine Zusammenarbeit in der Form angekündigt, dass PTC die SDK "3D Sprint" von 3D Systems in Creo integriert.

"Wir glauben, dass die ThingWorx-Technologie uns helfen kann, die Verfügbarkeit zu gewährleisten, die in Produktionsumgebungen notwendig ist", sagt Carol Zampell, Vizepräsident für Software bei 3D Systems. "Unsere Kunden erhalten einen klaren Wettbewerbsvorteil durch verbesserte Maschinenauslastung, vertieften Einblick in den Produktionsablauf und insgesamt verbesserte Produktivität."