3D-Druck vom Paketdienst

Logistikunternehmen TNT will 3D-Druck in Logistikprozesse einführen und sucht Dialog mit Kunden

29. Mai 2015

TNT Germany als deutscher Zweig des internationalen Speditions- und Logistikdienstleisters will in den 3D-Druck einsteigen. Dafür hat das Unternehmen nach eigener Angabe an mehreren Standorten 3D-Druck-Stationen eingerichtet. Konkrete Pläne oder Angebote hat TNT aber noch nicht, vielmehr will das Unternehmen zunächst erkunden, welche Pläne und Bedürfnisse potenzielle Kunden haben. „In den kommenden Jahren werden sich die Anforderungen unserer Kunden durch den 3D-Druck verändern“, ist Willem Prinsen, Geschäftsführer von TNT in Deutschland, überzeugt. „Diese Zukunft möchten wir mitgestalten und suchen daher schon heute den intensiven Dialog mit unseren Kunden.“

TNT richtet den Dialog zum Thema 3D-Druck sowohl an große Unternehmen mit komplexen Supply-Chain-Anforderungen als auch an kleinere und mittelständische Betriebe, die bisher kaum Berührungspunkte mit dem additiven Fertigungsverfahren haben. Langfristig plant TNT, seine deutschen Kunden auch bei der Nutzung des 3D-Drucks in individualisierten Produktionsprozessen zu unterstützen. „Wir gehen davon aus, dass es bereits in einigen Jahren effiziente Einsatzmöglichkeiten für unsere Kunden, etwa im Bereich der Ersatzteillogistik oder durch eine zunehmende Produktindividualisierung, geben wird“, erklärt Martin Winand, der als Produktmanager für Value Added Services das 3D-Druckprojekt leitet.