3MF nimmt Formen an

Organisation zur Entwicklung eines neuen Formats für 3D-Druck gewinnt neue Mitglieder und veröffentlicht ersten Entwurf

11. Juli 2015

Das 3MF Consortium wurde Ende April 2015 gegründet als Industriekonsortium mit dem Ziel, ein neues Dateiformat (3D Manufacturing Format) für den 3D-Druck zu entwickeln. Bisher ist STL das wichtigste Format für diese Aufgabe. Gründungsmitglieder dieses Konsortiums waren Dassault Systèmes, FIT AG/Netfabb, Microsoft, HP, Shapeways, SLM Solutions Group und Autodesk. Zum Gründungsdatum des Konsortiums hatte Microsoft das von ihm entwickelte Format 3MF für 3D-Druck in die Open Source gestellt und dem Consortium zur Weiterentwicklung übergeben. Der Softwarekonzern hatte 3MF ursprünglich für Windows 10 entwickelt und sich dann für die Offenlegung entschieden. Das neue Format (( http://3mf.io/what-is-3mf/ )) basiert auf XML und ist offen für spätere Erweiterungen aufgrund neuer technischer Anforderungen. Der Source Code ist online verfügbar.

Zum 1. Juli 2015 sind vier weitere namhafte Unternehmen dem Konsortium beigetreten: mit 3D Systems und Stratasys die größten Hersteller von 3D-Drucker, Materialise als bedeutender Hersteller einschlägiger Materialien sowie Siemens PLM als einer der führenden PLM-Anbieter. "Das 3D Systems, Materialise, Siemens PLM Software und Stratasys bei uns Mitglied geworden sind, zeigt wie schwungvoll sich die Akzeptanz von 3MF in der Industrie entwickelt", so Adrian Lannin, Direktor beim 3MF Consortium. "Durch die Teilnahme am 3MF Consortium werden unsere neuen Mitglieder sicherstellen, dass ihre Kunden die fortschrittlichen Eigenschaften und Produktivitätsvorteile durch die 3MF-Spezifikation nutzen können."