"4.0" auch im Werkzeugbau

Der Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer hat Ende 2015 einen Arbeitskreis für Industrie 4.0 gegründet. Gastgeber des Auftakt-Treffens war Tebis in Göttingen, dessen Consulting-Leiter sich für die Gründung des Arbeitskreises engagiert hatte.

25. Februar 2016

Mit Hilfe des Arbeitskreises „4.0 im Werkzeug- und Formenbau“ des VDWF will auch der Verband der Werkzeug- und Formenbauer seine Mitglieder dabei unterstützen, sich auf die Herausforderungen der digitalisierten Produktion einzustellen. Mitinitiator des Arbeitskreises ist Jens Lüdtke, Leiter Tebis Consulting, der am 1. Dezember 2015 in Göppingen als Gastgeber fungierte. 13 Teilnehmer waren zur dortigen Niederlassung von Tebis angereist. Dort diskutierten die Teilnehmer, die Bedeutung der neuen Entwicklungen für ihr Unternehmen.

So schilderte beispielsweise Heiko Wischott, Geschäftsführender Gesellschafter Wierz Plastics in Königswinter, wie er sein Unternehmen konsequent in Richtung Industrie 4.0 umbaut. Und Philipp Siegemund, Entwicklungsingenieur bei Formotion in Wilnsdorf, berichtete, dass in seinem Unternehmen künftige Entscheidungen immer unter Berücksichtigung von Industrie 4.0 getroffen werden sollen. VDWF-Präsident Thomas Seul stellte schließlich fest, dass Elektronik zunehmend Einzug in den Werkzeug- und Formen nehmen werde. Für den Produktionsstandort Deutschland mit seinen leistungsfähigen Informations-und Kommunikationstechnologien sollen sich in deren Anwendung neue Chancen in Sachen Wettbewerbsfähigkeit ergeben.

Der VDWF-Arbeitskreis "4.0 im Werkzeug- und Formenbau" findet alle acht Wochen bei wechselnden Werkzeugbau-Unternehmen statt. Tebis selbst will das Feld "Industrie 4.0 im Mittelstand" dieses Jahr mit zwei beackern, die Anregungen dafür geben, wie sich kleine und mittelgroße Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten können. Die Termine dafür sind 23. Juni 2016 Hannover und 13. Oktober 2016 Martinsried.