ABB: »Ideen-Oskar« verliehen

01. März 2010

Letzten Freitag hat der ABB-Vorstand den sogenannten Ideen-Oskar verliehen. Mit diesem Preis zeichnet der Mannheimer Spezialist für Energie- und Automationstechnik jährlich die drei besten Ideen zur Verbesserung von Produkten und Arbeitsabläufen aus. Der goldene Ideen-Oskar geht in diesem Jahr nach Lüdenscheid zur ABB-Tochter Busch-Jaeger Elektro. Hier darf sich ein Team in der Montage von Unterputzschaltern freuen. Zur Verpackung von Schaltern und Steckdosen nutzen die Mitarbeiter aus der Montage jetzt teilweise die in der Logistik bereits vorhandenen Verpackungsanlagen. Durch die gesteigerte Effizienz in den Abläufen spart ABB rund 79.000 Euro im Jahr.

Die gleiche Mannschaft kann auch den zweiten Platz für sich verbuchen: Bisher musste die 15-teilige Endmontage-Anlage von vier Mitarbeitern betreut werden. Durch eine Optimierung der Abläufe und diverse technische Verbesserungen wird diese Aufgabe jetzt von drei Mitarbeitern pro Schicht übernommen. Die prämierte Idee entspricht Einsparungen von jährlich rund 77.000 Euro.

Der bronzene Ideen-Oskar geht an ein Team im ABB-Werk in Hanau-Großauheim. Durch Veränderungen an einer CNC-Drehmaschine konnte die Fertigungszeit pro Kolbenstange um fünf Minuten verringert werden. Diese Kolbenstangen werden in die hydromechanischen Federspeicherantriebe eingebaut. Durch diese Optimierung spart ABB Zeit und Geld, jährlich rund 44.000 Euro.

Im Jahr 2009 reichten 4.357 Mitarbeiter insgesamt 2.726 Ideen ein und erzielten Einsparungen von 2,1 Millionen Euro. Im Gegenzug schüttete ABB im Jahr 2009 insgesamt Prämien in Höhe von etwa 350.000 Euro an die ideenreichen Beschäftigten aus. Die Mitarbeiter bewiesen damit nicht nur Kreativität, sondern auch eine hohe Teamfähigkeit: Knapp ein Drittel der 2009 eingereichten Ideen entstanden in gemeinsamer Arbeit. Auch die diesjährigen Oskar-Preisträger sind durchweg Mitarbeiter-Teams.