Abgestimmt auf neue Klebstoffe

Applikationsanlagen von Tartler unterstützen Automatisierung der Rotorblatt-Produktion

30. November 2010

Neue Hochleistungsklebstoffe halten derzeit Einzug in die Herstellung von Windflügeln. Mit ihren optimierten Materialeigenschaften leisten sie einen Beitrag zur voranschreitenden Automatisierung der Rotorblatt-Produktion. Anlagenbauer Tartler hat seine Misch- und Applikationssysteme bereits auf die neuen Klebstoffe abgestimmt. Der Anwender kann damit bis zu 30 Prozent Materialersparnis erreichen.Lützelbach, November 2010. – Ein zentraler Aspekt bei der Herstellung von Rotorblättern für Windenergieanlagen ist das Mischen und Auftragen von Epoxydharzen und Polyurethanen zum Verkleben der Flügelhalbschalen und zum Einkleben innerer Stegkonstruktionen. Viele große Hersteller setzen dafür die Mehr-Komponentensysteme von Tartler ein.

Seit einiger Zeit hält nun eine neue Generation von Hochleistungsklebstoffen Einzug in die Rotorblatt-Produktion: Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten, gefüllten Epoxies und Polyurethanen, kommen diese Klebstoff-Typen ohne mineralische Füllstoffe aus. Neben verbesserten Klebeeigenschaften lassen sie sich genauer dosieren und applizieren. „Das kommt nicht nur den Automatisierungsbestrebungen der Hersteller zugute, sondern ermöglicht beim Verkleben auch Materialeinsparungen von bis zu 30 Prozent“, erklärt Firmenchef Udo Tartler.