Abkühlung für heiße Elektronik

Contrinex begegnet mit Wasserkühlung den gestiegenen Verlustleistungen

08. Oktober 2010

Eine Folge der zunehmenden Miniaturisierung von elektromechanischen und elektronischen Bauteilen bei zugleich erhöhtem Leistungsbedarf ist ein zunehmendes Wärmeaufkommen auf engstem Raum. Die Verhinderung von Elektronikausfällen erfordert deshalb eine effektive Kühlung. Lüfterunterstützte Kühlkörper stoßen hier jedoch oft nicht nur bezüglich der Kühlleistung an ihre Grenzen, sondern benötigen darüber hinaus meist einen relativ großen Bauraum. Immer häufiger kommen deshalb High-End-Lösungen auf Basis von Flüssigkeits-Kühlkörpern zum Einsatz, wie sie der schweizerische Sensorik- und Kühlungsspezialist Contrinex entwickelt. Diese Kühlkörper erzielen Kühlleistungen bis zu 25 Kilowatt und arbeiten dabei absolut geräuschlos und vibrationsfrei. Als Kühlmittel dienen Wasser, Alkohole, Gase oder Öle mit Drücken bis zu 10 bar. Ihr Kühlkreislauf steht in direktem Kontakt mit der Wärmequelle, wodurch 15 bis 25 Prozent mehr Wärme abgeleitet wird als in lüfterbasierten Systemen. Besonders wirtschaftlich wird diese Lösung zudem durch den wartungefreien Betrieb und den Wegfall von Lüfteraggregaten.

Die Wasserkühler der Baureihe Superplate bestehen aus einer Platte aus Aluminium oder Kupfer, in der die Kühlleitungen für den Flüssigkeitskreislauf eingepresst werden. Die Anzahl und Größe der Rohrbögen sowie deren Anordnung und Material bestimmt dabei die jeweilige Anwendung. Zu einem typischen Kühlsystem gehören zudem eine Zirkulationspumpe, ein Ausgleichsbehälter und ein Wärmetauscher.