Additive Empfehlungen

Mit seiner Richtlinienreihe VDI 3405 geht der Verein deutscher Ingenieure auf den Trend ein, Produkte additiv herzustellen. Die jüngste Erweiterung der Reihe liegt in Konstruktionsempfehlungen für das Elektronenstrahlschmelzen.

28. April 2017

Seit einigen Jahren publiziert der VDI Richtlinien zum 3D-Druck – angefangen mit der VDI 3405 vom Dezember 2014, die Grundlagen der additiven Fertigung beschreibt. Inzwischen hat der VDI insgesamt acht Richtlinien herausgegeben, weitere befinden sich in der Projektphase. Die Mehrzahl der Richtlinien befasst sich mit der Qualität von additiv gefertigten Teilen sowie mit Materialkenndaten für Kunststoffe und Metalle.

Seit die additive Produktion zunehmend nicht nur für Prototypen, sondern auch für Endprodukte verwendet wird, bringt der VDI auch Konstruktionsempfehlungen heraus. Die neueste ist VDI 3405 Blatt 3.5, die die Konstruktion für das Elektronenstrahlschmelzen behandelt. Die baut auf die im Dezember 2015 vorgestellte VDI 3405 Blatt 3 auf, die Konstruktionsempfehlungen beinhaltet für Teile, die per Lasersintern und Laserstrahlschmelzen hergestellt werden. Herausgeber der Richtlinie VDI 3405 Blatt 3.5 ist die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik. Die Richtlinie ist als Entwurf für 53,70 Euro beim Beuth-Verlag erhältlich.