Additive Fertigung simulieren

Auf der diesjährigen Formnext gewährte Simufact Engineering erste Einblicke in die dritte Generation von Simufact Additive, seiner Lösung für die Simulation additiver Fertigungsprozesse in Metall.

18. Dezember 2017

Die Einführung der thermo-mechanischen Berechnungsmethode soll den Weg für größere und kleinere Neuerungen ebnen. Am Formnext-Messestand stellten Simufact Engineering und e-Xstream gemeinsam unter dem Dach von Hexagon Manufacturing Intelligence aus. e-Xstream bietet mit Digimat-AM eine Lösung, die 3D-Druckprozesse von Kunststoffen und Verbundwerkstoffen simuliert. Simufact wie e-Xstream gehören beide zu MSC Software, einem auf Computer-Aided Engineering (CAE) spezialisierten Softwareanbieter, den Hexagon Manufacturing Intelligence Anfang des Jahres übernommen hat.

Mit Live-Demo neue Funktionen in Simufact Additive 3 entdecken

Das Highlight von Simufact Additive 3 ist die thermo-mechanische Berechnungsmethode, die über die mechanische Simulation hinaus auch den Einfluss der Wärmeenergie auf das additiv zu fertigende Teil aufzeigt. Mit dieser Berechnungsmethode können jetzt auch die Verformung sowie der Einfluss der Bodenplatte auf das Bauteil bestimmt werden.

Leistungsstarke Software für die Simulation additiver Fertigungsprozesse

Seitdem Simufact Ende 2016 mit Simufact Additive eine Softwarelösung für die Simulation von metallbasierten additiven Fertigungsprozessen auf den Markt gebracht hat, ticken die Uhren beim Softwareentwickler ein wenig schneller. Mit Simufact Additive überzeugt das Hamburger Unternehmen nicht nur seine Testkunden, sondern hat sich bereits einen beträchtlichen Kundenstamm mit Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Automobilindustrie sowie AM-Dienstleistern aufgebaut. Diese Entwicklung gibt den Hamburgern Rückenwind und Gewissheit, dass die Anwender bereits mit der ersten Produktversion einen klaren Praxisnutzen erzielen und sich der Einsatz der Prozesssimulation rechnet.

LightHinge+ - innovatives Leichtbauteil für die Automobilbranche

Gemeinsam mit EDAG Engineering und voestalpine Additive Manufacturing Center zeigte Simufact im Innovationsprojekt LightHinge+ das Potenzial der additiven Fertigung für die Automobilherstellung. LightHinge+ ist ein im Laserschmelzverfahren additiv gefertigtes Motorhaubenscharnier, das Leichtbau und erhöhte Sicherheit in einer Konstruktion vereint. Auf der formnext präsentiert Simufact die Ergebnisse dieser konstruktiven Zusammenarbeit und stellt die Rolle der Prozesssimulation dar.