Additive Übernahme

Durch die Übernahme des Unternehmens 3DSim verstärkt Ansys seine Position bei additiver Produktion. 3DSim hat einen kompletten Workflow für Simulation beim 3D-Druck mit Metallen entwickelt.

01. Dezember 2017

Ansys hat die im US-Staat Utah ansässige 3DSim übernommen. Dadurch erlangt Ansys nach eigener Einschätzung den "einzigen kompletten Simulationsworkflow für additive Produktion der Industrie". Hauptprodukt von 3DSim ist Exasim, ein Paket von Tools für die Analyse der additiven Produktion mit Metallen im Pulverbettverfahren. Die Software untersucht Störfaktoren wie Eigenspannungen und Verformungen, die durch das Aufschmelzen mit dem Laser und nachfolgende Abkühlung auftreten können. Zum Ausgleich unerwünschter Verformungen generiert Exasim gezielt Stützstrukturen. Ergänzend bietet 3DSim das Tool Flex an. Das empfiehlt die bestgeeigneten Parameter für zahlreiche Kombinationen aus 3D-Druckern und additiven Werkstoffen. Die kombinierten Tools von Ansys und 3DSim sollen es ermöglichen, Probleme bei der additiven Produktion mit Metallen vorherzusehen und zu vermeiden.

"Additive Produktion ändert die Art, wie Unternehmen Produkte auf den Markt bringen, und 3DSim hilft dabei durch innovative Lösungen", so Shane Emswiler, Vizepräsident und General Manager bei Ansys. "Indem wir Exasim und Flex in unsere Workbench-Plattform einbringen, kann Ansys seinen Kunden den einzigen kompletten Workflow für additive Produktion anbieten. Das wird für unsere Industriekunden Innovationen beflügeln, die Zeit bis zur Marktreife verkürzen und die Fertigungskosten reduzieren."