Additive Weiterbildung

Prognosen sehen für die additive Fertigung eine rosige Zukunft und einen hohen Personalbedarf. Mit einem neuen Lehrgang zum „Fachingenieur Additive Fertigung“ will der VDI dazu beitragen, die Personallücke zu schließen.

13. November 2017

Der 3D-Druck ist in der Herstellung von Prototypen bereits etabliert und wird zunehmend für die Herstellung von Einzelstücken und Kleinserien genutzt. Beim VDI sieht man große Chancen für diese Technik und damit einhergehend einen steigenden Bedarf an Fachpersonal.

„Wenn wir das richtig machen, wird der 3-D-Druck zum Jobmotor für Deutschland“, so Dieter Westerkamp, Bereichsleiter Technik und Wissenschaft im VDI. Als Beitrag zur fachlichen Weiterbildung von Ingenieuren hat der VDI gerade einen neue Zertifikatslehrgang zum Fachingenieur Additive Fertigung VDI gestartet. Teilnehmer lernen dabei den gesamten Ablauf der additiven Fertigung kennen: von den Materialien über die Entscheidung über die Fertigungsart und die Konstruktion bis hin zur Implementierung der additiven Fertigung im Unternehmen.

Der Lehrgang setzt sich zusammen aus vier Pflichtmodulen und drei Wahlpflichtmodulen. Jedes einzelne Modul dauert zwei Tage. Der Lehrgang endet mit einer Zertifikatsprüfung. Vor Beginn wird die Teilnahme an einem Vorbereitungsworkshop empfohlen. Neben Ingenieuren können auch Interessenten mit entsprechender Berufserfahrung teilnehmen.