Additiver Komplettservice

Altair und die beiden Engineering-Dienstleister RUAG und Morf3D bieten einen Service für Entwicklung und Produktion von additiv gefertigten Teilen an. Die Kooperation visiert zunächst die Luft- und Raumfahrt an.

06. Mai 2016

Altair, RUAG und Morf3D haben vor kurzem eine nicht-exklusive Partnerschaft zur Zusammenarbeit bei der additiven Fertigung (AM) für Luft- und Raumfahrtanwendungen unterzeichnet. Die Partnerschaft umfasst den gesamten Ablauf von der Herstellung, vom Design über die Analyse, Produktion und den Test bis zur Zertifizierung. Die Partner wollen einen Komplettservice anbieten, der zunächst die Luft- und Raumfahrt umfassen soll. Anbieten will man die Produktion von Teilen wie Antriebssysteme, Flugzeuginnenraum und Flugzeugstrukturen. Weitere Anwendungsbereiche sollen folgen, sobald sie sich anbieten.

Bei Altair liegt der Tätigkeitsschwerpunkt auf der Bereitstellung der Software SolidThinking Inspire, eine Software für Design und Analyse. Der auf 3D-Druck spezialisierte Dienstleister Morf3D kümmert sich um das Programm-Management, die Komponentenherstellung, die Entwicklung und die Qualitätskontrolle. Der Schweizer Engineering-Dienstleister RUAG übernimmt die Führungsrolle in den Bereichen Design, Analyse, Dokumentation, Test und Zertifizierung. Das Team wird die Produktionsanlagen von Morf3D nutzen, die verschiedene DMLS-Systeme (Direct Metal Laser Sintering) umfassen, sowie die Testanlagen bei RUAG.

„Wir freuen uns, mit RUAG und Morf3D an der Weiterentwicklung der additiven Fertigungsprozesse in der Luft- und Raumfahrt zusammenzuarbeiten“, sagte Dr. Robert Yancey, VP of Aerospace bei Altair Engineering. „Der Bedarf an Ressourcen, die Unternehmen bei den Herausforderungen in der additiven Fertigung unterstützen, ist enorm. Diese Partnerschaft hat die Expertise und Technologie, die nötig sind, um Unternehmen dabei zu helfen, mit AM erfolgreich zu sein.“