Additives aus Erfurt

3D-Druck

Die elfte Ausgabe der Rapid.Tech in Erfurt zeichnete den Trend der Branche nach: Kleine 3D-Drucker werden immer wichtiger.

28. Mai 2014

Waren es vor wenigen Jahren noch die Schwergewichte der Rapid-Prototyping-Branche, die die Wahrnehmung und auch die Messe bestimmten, nehmen inzwischen die 3D-Drucker einen gleichwertigen Rang ein.

Entsprechend verteilte sich die Standfläche im Messebereich nahezu ausgeglichen, während im Vorjahr die Rapid Tech noch den größten Teil der Messehalle eingenommen hatte und die Fabcon – die Messe für den Low-Cost-Bereich – im Vorbau der Messehalle angesiedelt war.

Dem Besucherstrom jedenfalls hat die Aufnahme des 3D-Druck-Bereichs gut getan, die Erfurter Messegesellschaft meldete in der Schlusspressemeldung einen Anstieg von 2.600 auf 3.500 Besucher. Interessant auch die Mischung: 67 Prozent der Rapid.Tech-Besucher und 32 Prozent der Fabcon-3.D-Besucher informierten sich auch auf der jeweils anderen Veranstaltung.

SLM Solutions zeigte die selektive Laserschmelzanlage SLM 125HL, EOS stellte mit der M 290 den Nachfolger des bewährten Systems M 280 vor. Materialise präsentierte seine Softwarelösungen rund um die additive Fertigung, mit der sich Modelle effizient vorbereiten lassen, zudem ermöglicht Materialise Magic die Ansteuerung und Verwaltung mehrerer Drucker.

Auch Protolabs war vor Ort, das Rapid-Manufacturing-Unternehmen beschäftigt inzwischen alleine in Deutschland 14 Vertriebs- und Beratungsmitarbeiter. Das Kongressprogramm war mit interessanten Vorträgen bestückt, über 70 Vortragende, unter anderem von Siemens und Roland Berger gaben ihr Wissen weiter.

Auch die Fabcon bot ein hochwertiges Vortragsprogramm, unter anderem war mit Josef Prusa einer der bekanntesten RepRapper gekommen.

Erschienen in Ausgabe: 04/2014