Aircraft Philipp setzt aufs 3DMP-Verfahren

Der Luftfahrtzulieferer Aircraft Philipp Übersee hat sich eine arc 605 zugelegt, das Top-Modell aus dem Gefertec-Portfolio. Die Maschine kann Werkstücke von bis zu zwei Tonnen Masse additiv herstellen.

11. Februar 2019
Über eine erfolgreiche Maschinenabnahme einer arc605 freuen sich (v.l.n.r.): Rolf Philipp (Geschäftsführender Gesellschafter, Aircraft Philipp Übersee); Toni Liedl (General Manager, Aircraft Philipp Übersee); Florian Kaulfuß (3DMP Prozesstechniker, Aircraft Philipp Übersee), Thomas Kögler (Vertrieb & Service, Gefertec). (Bild: Gefertec)

»Die Entwicklung neuer Flugzeugmodelle erfordert hinsichtlich der Einhaltung von Klimazielen und der ressourcenoptimierten Herstellverfahren ein radikales Umdenken. Mit dem Einsatz dieses Verfahrens wird sich der Materialnutzungsgrad deutlich steigern und wir leisten somit einen großen Beitrag zur Steigerung unserer wirtschaftlichen und ökologischen Effizienz in der Zukunft«, freut sich Rolf Philipp, Gründer und Inhaber von Aircraft Philipp Übersee. Tobias Röhrich, CEO von Gefertec, kommentiert: »Wir freuen uns, dass sich Aircraft Philipp Übersee das Ziel gesteckt hat, in Zukunft immer größere Strukturbauteile additiv fertigen zu wollen. Gerade hier liegt die besondere Stärke und Effizienz von 3DMP, das sich deshalb zum neuen Industriestandard entwickelt hat«. Die Entscheidung für 3DMP, so heißt es weiter, sei umso bemerkenswerter, als dass sich das Unternehmen eine langjährige Führungsposition in zerspanenden Methoden der Fertigung für die Luft- und Raumfahrtindustrie erarbeitet habe. Aircraft Philipp beschäftigt sich seit über drei Jahren mit dieser Schweißtechnik und ist unter anderem Koordinator des Verbundprojektes »Regulus« im Rahmen des fünften Luftfahrtforschungsprogramms des Bundeswirtschaftsministeriums.