AM-Materialien im Überblick

Granta Design integriert die Materialdatenbanken des New Yorker Anbieters Senvol, die Daten über Werkstoffe für additive Produktion sowie zugehörige Maschinen beinhalten. Über das Web lässt sich eine Schmalspurversion diese Datenbank direkt aufrufen.

03. Juni 2016

Granta Design, britischer Spezialist für Materialdaten, hat mit der New Yorker Senvol die Integration von deren Materialdaten in die Produkte Granta MI und CES Selector vereinbart. Senvol unterhält eine Datenbank mit detaillierten Angaben über die bei Additiver Produktion verwendeten Werkstoffen und die zugehörigen Maschinen. Laut Granta umfasst diese Datenbank derzeit über 500 Maschinen und über 700 Materialien. Diese Daten sollen den Anwendern ermöglichen, die für ihre Zwecke am besten geeigneten Werkstoffe, Verfahren und Maschinen in einem zunehmend unübersichtlichen Markt zu finden. Anwender der Granta-Software  können zudem nach diesen Materialien in einer einheitlichen Umgebung recherchieren und deren Eigenschaften mit denen anderer Werkstoffe vergleichen.

"Wir sind erfreut, mit Senvol zusammenarbeiten zu können, um Grantas Lösung für Additive Produktion zu erweitern", so Dr. Patrick Coulter, COO von Granta Design. "Die Senvol-Datenbank bietet uns die besten Referenzinformationen über Additive Produktion.

Ein Teil der Daten - die "Senvol Database" - ist auf den Senvol-Seiten frei zugänglich. Die Datenbank bietet einen ersten Überblick über die verfügbaren Maschinen und Werkstoffe. Sie umfasst (teilweise) ausgewählte Materialeigenschaften wie Zugfestigkeit, Bruchdehnung, Shore-Härte und Glasübergangstemperatur. Die kostenpflichtigen Senvol Indexes bieten wichtige Zusatz- und Detailinformationen, darunter die Prozessparameter der Maschinen, weitere Werkstoffeigenschaften und die Merkmale und Verpackungsformen, mit denen die verschiedenen Hersteller die beschriebenen Materialien liefern.