Analoge Eingangssignale überwachen

Pilz ermöglicht neue Einsatzbereiche für Sicherheitssystem

24. Oktober 2007

Als erstes konfigurierbares Sicherheitssystem überwacht das PNOZmulti von Pilz jetzt auch sicher analoge Eingangssignale wie Strom oder Spannung. Im Bereich der Sicherheitstechnik war das bislang nur mit programmierbaren Steuerungen möglich. Mit dem analogen Eingangsmodul ist das PNOZmulti insbesondere auch für die Branchen Verfahrenstechnik und Seilbahn-/ Liftbau sowie für Brennersteuerungen geeignet.

Das analoge Eingangsmodul stellt zwei voneinander unabhängige sichere Eingänge zur Verfügung. Für jeden Eingang lassen sich mit wenigen Mausklicks im Konfigurationstool vom PNOZmulti bis zu acht Grenzwerte definieren. Die Eingänge eignen sich für den Anschluss von Messumformern oder Gebern mit standardisierten 10 V Spannungssignalen bzw. 20 mA Stromsignalen. Das neue Modul hat eine Baubreite von nur 45 mm und wird auf die linke Seite des PNOZmulti Basisgerätes gesteckt. Anwender profitieren von einer schnellen Inbetriebnahme und einem geringen Verdrahtungsaufwand.

Das multifunktionale Sicherheitssystem PNOZmulti ist modular erweiterbar und somit maßgeschneidert für den jeweiligen Einsatz. Seine Vorteile kommen vor allem dann zum Tragen, wenn es mehrere Sicherheitsfunktionen zu überwachen gilt. Darüber hinaus kann das PNOZmulti auch Standardsteuerungsfunktionen übernehmen. Die Besonderheit: statt zu verdrahten erstellt der Anwender seine Sicherheitsschaltung beim PNOZmulti mit einem intuitiv bedienbaren Konfigurationstool am PC. Das spart nicht nur Zeit, sondern ist auch kinderleicht. Die fertige Konfiguration wird per Chip-Karte in das Basisgerät übertragen. Nachträgliche Änderungen oder Anpassungen lassen sich über den PNOZmulti Configurator einfach und schnell realisieren. Damit ist das PNOZmulti so einfach wie ein PNOZ, aber so flexibel wie eine Steuerung.