Anschub in der Wolke

Im Rahmen der Initiative "Forge" will Autodesk Entwickler dazu animieren, Software für die Fertigungsindustrie auf Basis seiner Clouddienste zu entwickeln. Dafür stehen in den nächsten Jahren bis zu 100 Mio. Dollar als Anschubfinanzierung bereit.

17. Dezember 2015

Mit einer "Forge" (Schmiede) genannten Initiative will Autodesk aus seinen Clouddiensten ein eigenes Ökosystem für die produzierende Industrie machen, indem freie Entwickler und Startups mit frischen Apps und Tools User anlocken. Dieses Programm besteht aus drei Elementen:

Forge-Plattform, die als "Plattform as-a-service" zur Miete angeboten wird. Sie umfasst ein Funktionspaket für CAD, webbasierte Zusammenarbeit, Visualisierung, Produktion und weitere industriespezifische Funktionen. Um diese in eigenen Programme einzubinden, gibt es Programmierschnittstellen (APIs) und Bibliotheken (SDKs).

Entwicklerprogramm: Schulungen, Foren, Support und andere Ressourcen für Entwickler.

Investitionsprogramm: in dessen Rahmen laut Autodesk bis zu 100 Millionen US-Dollar über mehrere Jahre bereitgestellt werden können für Investitionen in neugegründete Unternehmen, die auf Basis der Forge-Plattform Software und Dienstleistungen entwickeln.

Hinzu kommt ein Partnerprogramm von zunächst sechs Unternehmen, die mit Autodesk bei Forge zusammenarbeiten:

BriteHub - SCM-Software

Proto Labs - Fertigungsdienstleistung

Fathom - Vertrieb von 3D-Druckern

100kGarages - Fertigungsdienstleistung

MakeTime - Fertigungsbörse

HWTrek (( https://www.hwtrek.com/ )) - Supportplattform für Hardwarehersteller