Antriebs-Komplettpakete aus einer Hand

Die neue Origa HMR-Baureihe elektromechanischer Linearantriebe von Parker Hannifin umfasst Antriebskonzepte mit Spindel und Zahnriemen. Die zwei neuen Baugrößen 85 und 110 Millimeter ergänzen die bisherige Produktpalette (150, 180 und 240 Millimeter) und erschließen Anwendungen mit geringeren Anforderungen an die zu bewegenden Massen und Momente wie beispielsweise bei der Handhabungstechnik kleinerer Werkstücke.

04. Dezember 2013

Alle Baugrößen sind in zwei Profilvarianten erhältlich sowie mit alternativ nutzbaren, integrierten Montagekonzepten. Die neuen elektrischen Origa Linearantriebe vereinen unter dem Namen HMR Flexibilität hinsichtlich Montage- und Anbaumöglichkeiten und überzeugen mit vielfältigen, voll integrierbaren Optionen: Positionserfassung für Endlage und Referenz, Wegmess- und Bremssysteme sowie Aufprallschutz, aber auch eine nachrüstbare Abdeckung für einen IP54-Schutz und extern zugängliche Nippel für eine bequeme, zentrale Nachschmierung bieten dem anspruchsvollen Anwender die Sicherheit eines Komplett-Antriebspakets mit Linearachse, Getriebe und Motor als Systemlösung aus einer Hand.

Mit Spindel, Zahnriemen und Linearmotor verfügt die Baureihe HMR über drei Antriebsvarianten, die alle Anwendungen abdecken, bei denen es auf die geschwindigkeitsoptimierte Bewegung mittlerer bis großer Massen und Kräfte bei gleichmäßigem Bewegungsablauf sowie auf eine hochpräzise Positionierung ankommt.

Anwender profitieren von der Flexibilität bei der Montage: Sei es direkt auf dem Maschinenbett oder freitragend, der HMR kann sowohl über bodenseitige Nutensteine wie auch entlang längsseitiger Nuten mit entsprechenden Pratzen befestigt werden.

Vorteile bringt auch das modulare Design. Die Linearantriebe können wahlweise mit oder ohne Abdeckung betrieben werden. Je nach Einsatzumgebung lassen sich so die Schutzarten IP20 oder IP54 erzielen, wodurch die Baureihe HMR auch in rauen und feuchten Umgebungsbedingungen eingesetzt werden kann, etwa in der spanenden Fertigung oder bei der Abfüllung und Verpackung von Lebensmitteln und Getränken.

Die Vorzüge des modularen Designs setzen sich fort in der freien Wahl der Position von Schaltern für Endlage und Referenz; diese können sowohl innerhalb als auch außerhalb der leicht entfernbaren Abdeckungen montiert werden. Die Endlagenschalter – mit Reedkontakt oder elektronisch ausgeführt – verleihen dem Linearantrieb nicht nur Sicherheit, sondern mindern auch den Verschleiß. Denn sie vermeiden rechtzeitig und wirkungsvoll ein hartes Aufschlagen in den Endlagen des Antriebs. Bei besonders hohen Verfahrgeschwindigkeiten sorgen die Endlagenschalter für maximalen Komfort. Im Zusammenspiel mit dem serienmäßigen Aufprallschutz mittels integrierter mechanischer Dämpfer bieten sie zugleich maximale Sicherheit.

Eine weitere Besonderheit bewährt sich in Situationen, in denen der Antrieb unter Last gehalten werden muss: Hier sorgt die Haltebremse (in Kürze optional verfügbar) für die notwendige Sicherheit und hält den Mitnehmer bzw. die darauf befindlichen Werkstücke, beispielsweise in kritischen Übergabe- oder Bearbeitungsprozessen, in ihrer exakten Position – selbst bei vertikalen Bewegungsabläufen.