Antriebselektronik

Parametrieren via USB

07. Dezember 2011

Sieb & Meyer hat die Antriebsverstärker-Serien SD2S und SD2T zeitgemäß optimiert: Zu den standardmäßigen Features der Geräte gehört jetzt auch eine USB-Schnittstelle, die einen „Generationenkonflikt“ löst. Bei der Verbindung von Computern mit externen Geräten hat sich der Universal Serial Bus (USB) längst etabliert, sodass moderne Desktop-PCs und Laptops in der Regel nicht mehr über eine konventionelle 9-polige serielle Schnittstelle verfügen. Sie war und ist bei vielen Geräten der Antriebselektronik allerdings immer noch die Standardschnittstelle, zum Beispiel für die Parametrierung.

Dieser Status quo führt häufig zu Problemen bei der Inbetriebnahme oder Wartung von Antriebselektronik und macht entsprechende Zusatzkomponenten wie Adapter erforderlich. Eine komfortable und wirtschaftliche Lösung bietet Sieb & Meyer mit der standardmäßigen Integration des seriellen Bussystems in die SD2S- bzw. SD2T-Geräte und ermöglicht damit deren problemlose Kompatibilität mit gegenwärtiger Computertechnik: für eine einfache, effiziente Parametrierung der Applikation ohne jegliches Sonderzubehör. Höchstleistung ohne Wenn und Aber: Die Antriebsverstärker verfügen über Leistungsmerkmale für den Antrieb von synchronen und asynchronen Motoren, die dem speziellen Bedarf in Hochgeschwindigkeitsanwendungen gerecht werden: hohe Drehzahlen von bis zu 480.000 1/min bei möglichst geringer Motorerwärmung. Das begünstigt die Maschinenperformance von beispielsweise Schleif-, Dreh- und Fräszentren auch im Hinblick auf die Bearbeitungsgüte. Denn die Lagerungen der Bearbeitungsspindel können steifer konstruiert werden, da die Materialausdehnung aufgrund der reduzierten Wärmeentwicklung begrenzt ist. Insbesondere in Schleifanwendungen überzeugen Geräte zudem durch bis zu 64 Parametersätze, die für unterschiedliche Spindeln vorgehalten werden können. Über die Steckercodierung der jeweiligen Spindelstecker erkennt der Antriebsverstärker, welche Spindel gefahren wird. Die integrierten Technologiefunktionen für die Anfunkerkennung erlauben ein sensibles Monitoring der Spindelbelastung auf Basis des Spindelstroms. Dies erhöht die Flexibilität von Schleifmaschinen maßgeblich. Die Ausführung SD2T ist als Tischgerät konzipiert. Die kompakte All-in-one-Lösung kann als Erweiterung einer bestehenden Bearbeitungsmaschine, aber auch im Stand-alone-Betrieb eingesetzt werden.