Auf die Mischung kommt es an

Freudenberg Sealing Technologies präsentiert eine neuen Polyurethan-Generation. Polyurethan kennt man sonst als Schaum für Türrahmen und Matratzen, in Farben und Klebstoffen kommt es zum Einsatz, auch bei der Herstellung von Dichtungen, die unter harten Bedingungen ihre wichtige Aufgabe erledigen, wird es eingesetzt. Denn im Vergleich zu Elastomeren verfügt es über eine viermal größere Widerstandsfähigkeit, gute Ozonbeständigkeit und hält auch den Belastungen mineralischer Flüssigkeiten gut Stand.

18. Dezember 2013

Polyurethan-Dichtungen werden vor allem in Dichtungen für Schwerlastmaschinen wie Bagger oder Traktoren eingesetzt. Die eigene Werkstoffentwicklung ist bei Freudenberg eine Kernkompetenz. „Wir produzieren die Grundstoffe für unsere Dichtungen selbst und sind deshalb auch nicht von Zulieferern abhängig“, so Mathias Burkert, Produktmanager von Freudenberg Sealing Technologies. So ist es gelungen, einen Grundstoff für Dichtungen herzustellen, der eine deutlich höhere Lebensdauer aufweist als die bisher verwendeten Materialien.

Die neue Polyurethan-Generation wurde für ein breiteres Einsatzspektrum entwickelt. Der neue Standardwerkstoff ist widerstandsfähiger gegen Wasser und hält auch großen Temperaturschwankungen stand. Das Einsatzspektrum liegt bei minus40 bis plus 120 Grad Celsius. Möglich wurde dies durch eine Modifikation der für die Temperatureigenschaften verantwortlichen PU-Komponenten. So wurde für den PU-Werkstoff ein günstiges, viskoelastisches Verhalten erreicht. Dies bedeutet, dass Dichtungen aus dem Werkstoff bei tiefen Temperaturen flexibel und bei hohen Temperaturen ausreichend stabil sind. Geeignet sind Dichtungen der neuen Polyurethan-Generation für Bau- und Landmaschinen sowie die Flurfördertechnik. Dort braucht es Hochleistungsmaterialien, die längere Laufzeiten ermöglichen.

Gleichteile, die universell verwendbar sind und somit helfen Kosten zu senken, sind Pflicht bei Neukonstruktionen. Diese Anforderungen erfüllt die neue Polyurethan-Generation als universell einsetzbarer Werkstoff. „Heute werden Baumaschinen für den weltweiten Einsatz entwickelt, sowohl in der Arktis wie auch in der Wüste müssen die Dichtungen funktionieren und über Jahre zuverlässig ihren Dienst tun“, erklärt Mathias Burkert. Die neue Generation ist genau für solche Anforderungen ausgelegt.