Auf herkömmlichem Wege unlösbar

Die Faszination Technik schafft mehr und mehr Bedarf an Sicherungssystemen und Zugriffsbeschränkungen. Zum einen müssen sensible Applikationen vor falscher Handhabung geschützt werden. Darüber hinaus ist es notwendig, falsche Begehrlichkeiten nach technischen Innovationen durch geeignete Sicherungsmechanismen zu verhindern. Für diese Einsatzfälle wurden in der Vergangenheit unterschiedliche Verbindungssysteme entwickelt…

27. November 2013

Die Sicherung einer sensiblen Applikation durch eine besondere Art von Verbindungselement wird seit vielen Jahren praktiziert. Die Anforderungen des Marktes an solche Verbindungslösungen sind recht komplex. Generell lassen sich diese in zwei Hauptgruppen untergliedern: und zwar in lösbare und unlösbare Verbindungen. (Bild )

Lösbare Sicherheitsverbindungen werden überall dort nachgefragt, wo die Verbindung im Schadens- oder Reparaturfall gelöst werden muss. Die Anforderungen des Marktes beziehen sich in diesem Falle neben einer Erschwerung des Lösens der Verbindung auf kostengünstigen Bauteilen und Betriebsmitteln sowie auf eine hohe Betriebs- und Prozess-Sicherheit. Die Lösesicherung wird hierbei zumeist durch einen speziellen Schraubenantrieb realisiert, welcher ein öffnen der Verbindung nur mit einem speziellen Lösewerkzeug ermöglicht. Unlösbare Verbindungen dagegen kommen vor allem in den Fällen zum Einsatz, wo Bauteile nicht reparabel sind beziehungsweise dort, wo Verbindungen auf Grund von Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben nicht gelöst werden sollen und dürfen – zum Beispiel Airbag-Anwendungen im Automobilbereich oder Modulsicherungen im Solarbereich. Neben der Unverlierbarkeit der Verbindungselemente verlangt der Markt hier geringe Montagekosten und eine hohe Prozess- Sicherheit.