Ausgezeichnet!

Das hatte sich der „frischgebackene“ und Bundesbester einfacher vorgestellt.

10. Januar 2013

Als der Kabelfertigungsmechaniker eine Einladung erhielt, gemeinsam mit seinem Ausbildungsleiter Achim Harmes zur Bundesbestenehrung nach Berlin zu reisen, war er stolz aber auch aufgeregt. Schließlich sollte er mit 219 weiteren Bundesbesten von der DIHK - Dachorganisation aller IHK´s - unter prominenter Unterstützung des DIHK-Präsidenten Prof. Dr. Hans Heinrich Driffmann, der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) und der Moderatorin Barbara Schöneberger für seine herausragende Abschlussleistung ausgezeichnet werden. Der Grund für diese Auszeichnung lag darin, dass sich bundesweit kein anderer Absolvent finden konnte, der ein Gesamtergebnis von 97 Prozent in seinem Beruf als Kabelfertigungsmechaniker erreichte.

Als sie sich am Morgen auf dem Weg zum Düsseldorfer Flughafen machten, dachte noch keiner daran welche Überraschungen der Tag noch für sie bereithielt. Der Warnstreik des Sicherheitspersonals hatte wohl nicht nur die beiden überrascht. In Sichtweise des Flughafens und dem Termindruck im Nacken gab es stundenlang kein Vorankommen. Fast hatte Marc sich von der Siegerehrung verabschiedet, die am selben Tag um 14.30 Uhr in Berlin beginnen sollte. Doch dann ging es nach dreistündiger Verspätung plötzlich weiter. Endlich an Bord, dachten sie, jetzt könne ja nichts mehr schief gehen. Beim Landeanflug informierte die freundliche Stimme aus dem Cockpit die Passagiere darüber, dass sie ohne Gepäck gestartet und voraussichtlich auch ohne landen werden. Den Auftritt unter Prominenz kannte Marc bereits, da er einige Monate zuvor als Landesbester des Landes NRW geehrt wurde. Aber eine Siegerehrung ohne einen Anzug war nicht vorstellbar. Also musste in der verbliebene Zeit bis zur Siegerehrung, die eigentlich zur Entspannung im Hotel gedacht war, ein Anzug gefunden werden. Die wohlverdiente Siegerehrung der bundesbesten Auszubildenden verlief dann reibungslos und ohne große Zwischenfälle.

Insgesamt konnten die SAB-Azubis mit vier Einsen (darunter 1. und 2. Platz beim Landesbestenvergleich) und zwei Zweien überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Bereits in seinen frühen Anfängen setzte das Unternehmen auf eine solide Ausbildung seiner Fachkräfte als Basis für den stetigen Unternehmenserfolg. Die Früchte dafür konnten in den vergangenen Jahren eingefahren werden. Landesweit stellte SAB zum 10. Mal in Folge mit Marc Werner Prokesch auch in diesem Jahr den besten Kabelfertigungsmechaniker, nach dem Berufsbild des Kabeljungwerkers.