Der steigende Energieverbrauch bringt die Nachfrage nach alternativen Energiequellen mit sich. Biomasse und Windkraft übernehmen hierbei eine wichtige Rolle. Genau hier setzen die beiden ausgezeichneten Abschlussarbeiten an.

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Annika Kruse beschreibt in ihrer Masterarbeit die verfahrenstechnischen Voraussetzungen, um Pferdemist als alternatives Substrat in Biogasanlagen einsetzen zu können. Sie begründet einen relevanten wissenschaftlichen Fortschritt hinsichtlich der Aufbereitung bisher ungenutzter Substrate für eine umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung. Die konkreten Optimierungsmaßnahmen ermöglichen den praktischen Einsatz dieses Verfahrens.

Jochen Breitfeld bearbeitet in seiner Diplomarbeit die funktionstechnischen und konstruktiven Merkmale von Schwachwindenergieanlagen und vergleicht diese mit denen normaler Windenergieanlagen in Baden-Württemberg. Konkret geht Breitfeld der Frage nach, ob das Ziel von zehn Prozent Windstromerzeugungsanteil in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 erreicht werden kann und welche konkreten Maßnahmen dafür ergriffen werden müssen. Die Arbeit zeigt, dass ein weiterer Ausbau der Windenergienutzung mit Schwachenergieanlagen über mehr Potenzial als das baden-württembergische Zehn-Prozent-Ziel verfügt.

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Bewerben für den Preis können sich deutsche Studierende, die an einer Hochschule, Universität, Fachhochschule oder Gesamthochschule in Deutschland oder im Ausland einen Studiengang mit Schwerpunkt im Energie- und Umweltbereich absolvieren. Das Thema der Abschlussarbeit soll technisch orientiert, die fertige Arbeit zur Bewertung beim betreuenden Institut bereits eingereicht sein und die Einreichung nicht länger als zwölf Monate zurückliegen. Bewertet wird die Arbeit nach Kriterien wie Entwicklungspotenzial, Innovationsgrad, Originalität, praktischem Nutzen und Verwertungsfähigkeit.

Weitere Informationen, die Bewerbungsfrist (30.09.2015) und zwei Bewerbungsbögen für die Preisverleihung 2015 finden Sie hier.