Ausgezeichneter Jahresauftakt

Findling Wälzlager zieht positive Quartalsbilanz

06. Mai 2011

Findling Wälzlager hat die Geschäftsentwicklung des ersten Quartals 2011 ausgewertet: Die Umsatzzahlen lagen signifikant über denen des gleichen Zeitraums in 2008, dem Referenzjahr vor Beginn der Krise. Im Zuge der erheblich gestiegenen Nachfrage sind diverse Neueinstellungen geplant, überwiegend in den Bereichen Vertrieb, Auftragsabwicklung und Logistik. Auch die Zahl der Auszubildenden wurde erhöht.

Nach der vergleichsweise kurzen Wachstumsstagnation durch die Krise verzeichnete der Spezialist für Wälzlager- und Lineartechnik bereits im letzten Jahr eine positive Bilanz; zur Jahresmitte waren die Junizahlen von 2008 schon fast erreicht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bereits während des Konjunktureinbruchs frühzeitig präventive Maßnahmen ergriffen und gezielt investiert worden war. Seit Herbst 2010 zog die Nachfrage erneut außerordentlich an. Die aktuellen Absatz- und Umsatzzahlen von Findling liegen damit über dem allgemeinen Marktdurchschnitt. Die Karlsruher verzeichnen vor allem einen beständigen Anstieg der Inlandsnachfrage.

Gleichermaßen verhält es sich mit dem Bedarf an Arbeitskräften, der auch bei Findling besteht. Im laufenden Quartal müssen unterschiedliche Unternehmensbereiche verstärkt werden; zunächst sind drei Neueinstellungen geplant. Damit würde sich die Belegschaft um 10 Prozent auf insgesamt 37 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergrößern. Auch das Ausbildungsangebot des Wälzlagerspezialisten wurde ausgebaut.

Das gute Krisenmanagement des Geschäftsführers Klaus Findling, wie während der Wirt-schaftsflaute schon unter Beweis gestellt, funktionierte nun auch bei der Natur- und Atomkatastrophe Anfang März in Japan. Nach dem schweren Erdbeben prüfte er umgehend potenzielle Auswirkungen in der Wälzlager-Produktion und informierte seine Kunden innerhalb von vier Arbeitstagen. Obwohl eine weitestgehend störungsfreie Produktion gemeldet werden konnte, wies er auf mittelfristig zu erwartende Lieferengpässe hin – im Zuge des Wiederaufbauprogramms dürften die Kapazitäten bevorzugt für den japanischen Markt vorgehalten werden. Klaus Findling empfahl, auf diese Entwicklung durch Abschluss neuer und dem Bedarf angepasster Rahmenverträge präventiv zu reagieren.