Ausrufezeichen für den physischen Datenschutz

Emka und IBM kooperieren und geben dem Schutz von Schalt- und Serverschränken oder IT-Racks mehr Sicherheit, Zuverlässigkeit und schnellen Vor-Ort-Service. Grundlage ist die elektronische Verschlusslösung Agent E von Emka, deren globale Implementierung und Wartung die IBM Technology Support Services übernimmt.

16. April 2019
Ausrufezeichen für den physischen Datenschutz
Verschlusslösung Agent E. (Bild: Emka)

Diese Kooperation setzt ein Ausrufezeichen für den internationalen Datenschutz, denn Emka und IBM haben erkannt: Mit den immer höheren Anforderungen an die Datensicherheit steigt branchenübergreifend der Bedarf, Zugriffe auf Schränke von zentraler Stelle aus zu kontrollieren. Für Kunden bedeutet diese Kooperation: Internationaler Service von der Planung über die Inbetriebnahme bis zur Wartung und kompletten Serviceverträgen mit Vor-Ort-Service und Reaktion auf kurzfristige Kundenwünsche oder Ausfälle.

Der besondere Kundennutzen dieser Zusammenarbeit besteht jedoch darin, dass sich zwei Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeschlossen haben: Emka als renommierter Anbieter für Verschlusssysteme im Bereich physikalische Sicherheit vor allem für Kunden aus der Industrie und IBM mit dem direkten Zugang zu Rechenzentrumsbetreibern.

Die beiden Partner sprechen somit künftig nahezu jede Branche an. Auf der Hannover Messe 2019 stellten Emka-Inhaber Friedhelm Runge und Matthias Hartmann, IBM General Manager DACH, ihre Zusammenarbeit im Detail vor.

Dadurch gelingt der Spagat zwischen den verschiedenen Zielgruppen beider Unternehmen. Basis ist das Emka Verschluss-System Agent E, mit dem unter anderem Betreiber von Rechenzentren die Möglichkeit haben, den Zugriff auf Server- und Schaltschränke funkbasiert und damit kabellos zu kontrollieren. Sämtliche Öffnungs- und Schließvorgänge protokolliert das System lückenlos. Via Monitoring-Software lässt sich jederzeit nachvollziehen, wer wann Zugang zum Schrank oder IT-Rack hatte.

Je nach Wunschlösung kann die Ansteuerung des Verschlusses auch mit Hilfe einer App, eines Pin-Code-Pads, eines Fingerprint-Sensors oder per Handvenen-Scanner, via Remote Access oder Near Field Communication (NFC) erfolgen. Zu den Emka-Kunden, die den Agent E bereits seit Jahren erfolgreich einsetzen, gehören unter anderem mehrere international tätige Großbanken.

Dr. Ralph Kloth, Leiter Vertriebsstrategie und Marketing bei Emka, erklärt: »Mit dieser Kooperation wächst zusammen, was zusammengehört: Sowohl IBM als auch wir bei Emka verfügen über eine herausragende Expertise in unseren Kernmärkten. Unsere Technik und die Marktkenntnis von IBM ergänzen sich perfekt. Die Technologie hinter dem Agent-E ist einzigartig, denn für die patentierte Funklösung gibt es am Markt keine Alternative. Verbunden mit dem Servicenetzwerk von IBM entstehen Synergieeffekte, von denen Kunden branchenunabhängig extrem profitieren«.