Außenposten in Zone 2 / Division 2

Ex-geschützter WLAN Access Point von R. Stahl für Prozessanlagen

12. August 2009

Der explosionsgeschützte WLAN Access Point Typ 9710 von R. Stahl ermöglicht die Funkkommunikation in Zone 2 / Division 2 in prozesstechnischen Anwendungen. Das robuste Gerät wurde auf typische Einsatzbedingungen in Branchen wie Chemie, Petrochemie, Pharma oder Öl und Gas ausgelegt: Es trotzt Temperaturen von -30 bis +60 °C und kann problemlos auch in Außenbereichen betrieben werden. Der kompakt aufgebaute Access Point ist mit Kunststoff- oder Edelstahlgehäuse erhältlich. Beide bieten hohe IP-Schutzklassen und Schlagfestigkeit.

Die leistungsfähige Lösung lässt sich nicht nur als Access Point, sondern wahlweise auch als Bridge oder Access Client konfigurieren. Neben der Access Point-Hauptfunktion für die Kommunikation mit mobilen WLAN-Clients wie Notebooks oder PDAs unterstützt das Gerät also ebenfalls die Punkt-zu-Punkt-Kommunikation im Ethernet. Zudem kann es aufgrund seines hohen Datendurchsatzes als WLAN-Client beispielsweise mit Kamera-Überwachungssystemen von R. Stahl kombiniert werden. Es kommuniziert dazu nach dem in der Industrie weit verbreiteten Standard IEEE 802.11a/b/g. Der Typ 9710 ist einfach und intuitiv über den integrierten Web-Server konfigurierbar, der auch Diagnosefunktionen zur Verfügung stellt. Alternativ lässt sich zur Diagnose der integrierte OPC-Server einsetzen. Die Energieversorgung des Access Points kann optional per Power over Ethernet erfolgen, was den Verkabelungsaufwand während der Installation deutlich reduziert. R. Stahl liefert WLAN-Hardware auf Wunsch im Komplettpaket mit Dienstleistungen wie Funknetzplanung, Inbetriebnahme und Abnahmemessungen, um einen stabilen Betrieb der Funk-Lösung beim Anwender sicherzustellen. Bei Bedarf bietet R. STAHL auch Lösungen für die Installation in Zone 1 an, die beispielsweise auf dem Einbau in druckfesten Gehäusen (Ex d) basieren.