Automobilbau wird virtuell(er)

Virtuelle Techniken durchdringen immer weiter den Automobilbau. Ein neues White Paper des VDC Fellbach zeigt, für welche Aspekte von Entwicklung über Produktion bis zur Werbung virtuelle Techniken gegenwärtig nutzbar sind.

08. September 2016

Das VDC Fellbach (Virtual Dimension Center) hat ein neues White Paper herausgebracht, diesmal zum Thema "Virtuelle Techniken im Automobilbau". Das kostenlose Dokument nennt alle Anwendungsfelder dieser Branche, bei denen heute virtuelle Verfahren nutzbar sind. Mit "virtuell" ist hier vorwiegend Visualisierung von Daten gemeint, zuweilen auch andere Darstellungsformen wie z.B. taktile Rückmeldung, nicht jedoch die Berechnung von Daten wie z.B. bei FEM und CFD.

Die Darstellung gliedert sich in diese Abfolge:

• Virtual Prototyping Fahrzeug

• Virtual Prototyping Fertigung

• Training

• Produktion

• Marketing

Für jede Kategorie und verschiedene Unterkategorien wird dargestellt, was im Einzelnen virtuell darstellbar ist. Beim Thema Virtual Mockup zählen dazu unter anderem die Berücksichtigung aller Planungsgewerke (Karosserie, Elektrik etc.), Kollisionsuntersuchung, mögliche Doppelbelegung von Bauraum und das Einhalten von Mindestabständen. Mit welcher Hard- und Software die einzelnen Aufgaben durchführbar sind, wird hier nicht behandelt.

Wie üblich beim VDC Fellbach ist der Text stichwortartig gehalten und großzügig bebildert - damit ist das White Paper schnell lesbar und gibt einen sehr kompakten Überblick über dieses Gebiet. Der Autor Dr. Christoph Runde ist Leiter des VDC Fellbach.