Autonomes simulieren

MSC Software verstärkt sich beim Thema Fahrzeugsicherheit: Die jüngst übernommene Vires Simulationstechnik GmbH bietet Software für die virtuelle Testfahrt.

24. Mai 2017

MSC Software hat mit der im oberbayrischen Bad Aibling ansässigen Vires Simulationstechnik GmbH eine Vereinbarung über die Übernahme des Unternehmens getroffen. Vires Simulationstechnik hat mit "Virtual Test Drive" eine Toolkette für die Fahrsimulation entwickelt. Die Software wird verwendet zur Entwicklung von Systemen der Fahrsicherheit, von Fahrerassistenzsystemen bis hin zum autonomen Fahren. Die Anwendungen umfassen neben Straßenfahrzeugen auch Schienenfahrzeuge. Mit der Software lassen sich detailliert virtuelle Umgebungen konstruieren, in denen sich die Fahrzeuge bewegen. Auch die Einbindung in Co-Simulation sowie in Fahrsimulatoren ist beim Virtual Test Drive möglich.

"Wir sind noch in einer sehr frühen Phase, um in Tests sicherstellen zu können, dass Fahrzeuge 'Phase 5' des autonomen Fahrens erreicht haben. Es sind noch viele Herausforderungen zu bewältigen, Technologien zu erfinden und in großem Ausmaß Simulation durchzuführen, womit wir gerade begonnen haben", sagt Dominic Gallello, Präsident und CEO von MSC Software. "Die hervorragende Umgebungssimulation von Vires passt perfekt in unsere Strategie, Offline-, Echtzeit- und Big-Data-Analyse zu einer Toolkette zu verbinden. Mit dieser Akquisition ermöglichen wir Fahrzeuge, die sicher sind und die speziellen Fahrcharakteristika ihrer Marke beibehalten."

"Unsere strategische Ausrichtung passt gut zu MSCs Vorstellungen von Simulation für autonomes Fahren", so Marius Dupuis, Managing Director von Vires. "MSC bietet die globale Reichweite, die wir brauchen, um mit der schnell wachsenden Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen Schritt zu halten."