„Axia-Award 2010“ für Wittenstein

Sieger in der Kategorie „Innovationskultur – Erfolgsfaktor im Mittelstand“ in Baden-Württemberg

21. Januar 2011

Die Wittenstein AG hat den Axia-Award 2010 in der Kategorie „Innovationskultur – Erfolgsfaktoren im Mittelstand“ erhalten. Gewürdigt wird damit die ausgeprägte Innovationskultur des Mechatronikspezialisten, die – so die Begründung der Jury – „insbesondere vom Hauptgesellschafter und Vorstandsvorsitzenden Dr. Manfred Wittenstein vorgelebt wird. Wittenstein zeichnet sich durch ein transparentes Innovationsumfeld aus, das dem Individuum viel Spielraum zur Verwirklichung von Ideen gibt.“

Hervorzuheben sei zudem der wissenschaftliche Beirat der Wittenstein AG, der unter anderem mit einem Zukunftsforscher besetzt ist und den Innovationsprozess unterstützt. „Herausragende Innovationen werden intern mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. Die Förderung von eigenen Entwicklern, die unabhängig von Kundenaufträgen in einem ‚schöpferisch chaotischen’ Prozess neue Produkte entwickeln, ermöglicht dem Unternehmen nachhaltig Chancen in der Zukunft zu erschließen. Insgesamt bietet Wittenstein durch sein Innovationsmanagement ideale Rahmenbedingungen für Kreativität und Innovation“, so die Jury bei der Preisverleihung am Dienstag, 19. Januar 2011, in Stuttgart.

Der Axia-Award wurde zum dritten Mal in Folge in Baden-Württemberg vergeben; die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zeichnet damit jährlich innovative Mittelständler aus. Gastredner der Festveranstaltung war Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, Ministerpräsident a.D. Weitere Preise gingen an die Hansgrohe AG, an die Testo AG sowie an die Röhm GmbH. Begleitend zum Wettbewerb erstellte die Universität Hohenheim die Studie „Ideenschmiede Mittelstand“.

„Die Teilnehmer am Axia-Award belegen die überragende Innovationskraft mittelständischer Unternehmen – hier positionieren sich wahre ‘Masters of Complexity’ für den erfolgreichen Wettbewerb weltweit. Sie verschaffen sich langfristig deutliche Wettbewerbsvorteile durch ihre Kunden- und Marktnähe sowie ihr Produktportfolio und schaffen intern einen Rahmen für Innovation mit kreativen Konzepten wie etwa abteilungsübergreifender Ideenzirkel, Ausbildungszentren für eigene Mitarbeiter und Mitarbeiter von Kunden, Lieferanten und Netzwerkpartnern sowie verschiedene webbasierte Instrumente, die Kunden in elektronischer Form in den Innovationsprozess einbinden“, erläutert Dr. Hans-Rudolf Röhm, Partner bei Deloitte in Stuttgart.