Begrenzte Störaussendung – geregelte Störfestigkeit

Das EMV-Gesetz im Maschinen- und Anlagenbau richtig anwenden

10. September 2009

Nahezu jedes elektrische Gerät erzeugt "elektromagnetische Phänomene", die einen störenden Einfluss auf andere Geräte haben können. Das EMV-Gesetz 2008 (EMVG) regelt dieses Problem, indem es einerseits Begrenzungen der Störaussendung verlangt und andererseits eine Mindest-Störfestigkeit der Geräte. Es ist die deutsche Umsetzung der europäischen EMV-Richtlinie 2004/108/EG.

Der neueste Band aus der Reihe Beuth Recht 'Das EMV-Gesetz 2008 für Maschinen- und Anlagenbau' versteht sich als Kommentar zu dem neuen Gesetzesrahmen. Im Zentrum der Ausführungen von Michael Loerzer stehen die Auswirkungen des Gesetzes auf die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie die entsprechenden juristischen Konsequenzen für die Zulieferindustrie.

Im exportorientierten Maschinen- und Anlagenbau haben rechtliche Regelungen für Unternehmen und ihre Zulieferer eine sehr hohe Bedeutung. Basiskenntnisse, so z. B. auch des EMV-Gesetzes, sind die Voraussetzung für eine solide Wettbewerbsfähigkeit, und die werden über das vorliegende Buch hervorragend transportiert.

Darüber hinaus arbeitet Loerzer insbesondere die nationalen Besonderheiten heraus und hebt die entsprechenden Abweichungen zu europäischen Richtlinien hervor.