Bereit für 3D-Druck

Autodesk betritt Neuland mit der Entwicklung eines Modellierers, der Objekte aus Voxeln aufbaut. Dieses Prinzip soll Vorteile haben besonders beim 3D-Druck mit mehreren Materialien.

24. Februar 2016

Bei Autodesk können Interessenten in den Autodesk Labs am Projekt Monolith teilnehmen und eine noch in Entwicklung befindliche Modellierungsmethode testen. Im Rahmen der neuen Methode werden Objekte aus Voxeln aufgebaut. Bei der sonst üblichen Modellierung werden Objekte durch ihre Begrenzungsflächen ("Boundary Representation" = BREP) beschrieben. Voxel entsprechen dreidimensionalen Pixeln. Diese Pixel können jeweils unterschiedliche Attribute haben, so wie 2D-Pixel beispielsweise verschiedene Farben und Helligkeiten zeigen können. Die Attribute von Voxeln ermöglichen auch, die materialrelevanten Eigenschaften zu erfassen. 

Damit sollen solche voxelbasierten Modelle besonders gut geeignet sein zur Verwendung mit einer neuen Klasse von 3D-Druckern, die mehrere Druckköpfe haben. Solche Drucker können im gleichen Modell unterschiedliche Materialien verarbeiten, zum Beispiel harte Kunststoffe und Elastomere, opake und transparente Kunststoffe. Weitere Details dieser Modellierungsmethode sind in der Monolith-Zone beschrieben.

Interessenten erhalten in der Monolith-Zone die Software kostenlos zum Download. Auch die Dokumentation und einige Anwendungsbeispiele sind dort zu finden. Für Fehlerberichte, Anfrage und Diskussionen ist dort ein Forum vorhanden.