Blick aufs Äußere

Wand- und Tischgehäuse - Nicht nur innere Werte zählen. Auch aufs Äußere kommt es an. In der Technik können Gehäuse Ästhetik, Robustheit und Funktionalität kombinieren. Gerundete Flächen zum Beispiel vermitteln eine angenehm smarte Erscheinung und unterstreichen repräsentative Qualitäten.

15. November 2005

Durch die anhaltende Miniaturisierung in der Elektronikwelt ist es heutzutage möglich immer kleinere Steuer- und Bedieneinheiten zu fertigen. Aus diesem Grunde, können diese Gerätschaften in unmittelbarer Nähe des Nutzers platziert werden.

Nicht nur die Funktion entscheidet

So entscheidet nicht mehr nur die reine Funktion über den Erfolg eines Produkts; das Aussehen wird immer wichtiger. Diesen gehobenen optischen Ansprüchen soll die Smart-Box-Reihe der OKW Gehäusesysteme GmbH gerecht werden, ergänzt durch zusätzliche technische Features. Die Gehäusekonstruktion wurde zweiteilig ausgelegt und besteht jeweils aus einen Unter- und Oberteil, die über rostfreie Edelstahlschrauben miteinander verbunden werden. Zwei konturbündige und un­verlierbare Blenden sind am Oberteil eingerastet und verdecken elegant die gesamte, unter ihnen liegende Befestigungstechnik.

Fünf unterschiedliche Gehäusegrößen

Zum Öffnen beziehungsweise Schließen sowie zur Wandmontage werden diese einfach aufgeklappt. Die Verwendung von Werkzeugen ist dabei nicht nötig. Die Blenden lassen sich einfach mit dem Fingernagel entrasten, eine Beschädigung der Sichtfläche des Gehäuses ist damit nahezu ausgeschlossen. Die Smart-Box-Gehäuse sind in fünf aufeinander abgestimmten Formaten erhältlich: 90 x 120 mm, 90 x 160 mm, 110 x 200 mm sowie 130 x 160 mm und 170 x 280 mm. Die Höhen liegen bei 50 mm für die 90-mm-Breiten und bei 60 mm für alle weiteren Breiten. Die Version 110 x 200 mm eignet sich sehr gut für den Einbau einer Europakarte (100 x 160 mm). Das Unterteil verfügt standardmäßig über die notwendigen Befestigungsdome. Die Seitenflächen der Gehäuse haben eine Neigung von 2,5°, werden aber sonst mit gleich bleibender Wandstärke gefertigt. Hierin liegt ein wesentlicher Vorteil für die Planung und Ausführung nachträglicher Modifikationen, z.B. bei Verwendung von Schnittstellen und Kabelverschraubungen.

Vertieftes Bedienfeld

Das um 1,7 mm vertieft liegende Bedienfeld am Oberteil bietet einen optimalen Schutz für Folien-/Gummitastaturen oder weitere Bedienelemente. Ohne Zusatzkosten ist die Smart-Box dicht bis zur Schutzart IP 66. Dafür sorgt die werkseitig eingelegte Dichtung. Zusatzkosten fallen für den Anwender lediglich an, wenn er das im Zube­hörprogramm enthaltene Schloss oder die rutschfesten, weichen Gehäusefüße nutzen möchte. Letzere schützen empfindliche Tischoberflächen vor unschönen Abzeichnungen. Das Schloss kann bei der Wand- und ebenso bei der Tischversion jederzeit ohne zusätzliche Bearbeitung, also auch nachträglich, montiert werden. Es schützt Gehäuse und Inhalt vor unbefugtem Zugriff. Die Montage der Smart-BOX-Reihe zur Wand ist kinderleicht: anzeichnen, vorbohren und unter Nutzung der Schraubkanäle fixieren; natürlich müssen zuerst die Blenden dazu aufgeklappt werden. Im Gehäuseboden befinden sich vier Löcher, deren Mittenabstände auf der Rückseite des Unterteils angegeben sind.

Einfache Wandmontage

Somit erfolgt die Wandbefestigung außerhalb des Elektronikraums. Dies erlaubt es, auch komplett montierte Einheiten an der Wand schnell und mühelos anzubringen - ein Wandhalter erübrigt sich. Um nachträgliche Konfektionierungs- oder Wartungsarbeiten zu erleichtern, liegen jedem Gehäuse zwei Deckelsicherungen bei. Die Deckelsicherungen werden einfach in die vorgeprägten Löcher gesteckt und verbinden die beiden Gehäuseteile beweglich miteinander, wie eine Art Scharnier. Sie vermeiden somit das Lösen von Kabelsteckverbindungen zwischen Ober- und Unterteil. Der Monteur hat also beide Hände frei für seine eigentliche Tätigkeit.

Kay Hirmer, OKW Gehäusesysteme

Erschienen in Ausgabe: 08/2005