Branchenlösung für hygienesensible Bereiche

Sicherheitssensor mit elektromagnetischer Zuhaltefunktion in hoher Schutzart

07. Februar 2012

Das Einsatzprofil des neuen MZM 120 ist klar definiert. Der Sicherheitssensor eignet sich für Einsätze, in denen Maschinen und Anlagen mit Heißdampf oder mit dem Hochdruck-Wasserstrahl und aggressiven Reinigungsmitteln gesäubert werden. Damit zielt er auf den Nahrungsmittelmaschinenbau, für den Schmersal auch andere branchenspezifische Sicherheits-Schaltgeräte entwickelt hat.

Beim MZM 120 kommt als markante Eigenschaft noch die Zuhaltefunktion hinzu, die elektromagnetisch, d.h. berührungslos erzeugt wird. Das bietet den Vorteil, dass Schalter und Betätiger ohne Toträume z.B. für die Einführung eines Verriegelungsbolzens auskommen: Die gesamte Konstruktion ist glattflächig.

Das Spulenjoch und die Ankerplatte sind mit einer speziellen abriebfesten Antihaftbeschichtung (Nedox SF2) versehen. Die Beschichtung gewährleistet, dass der Sicherheitssensor auch bei Beaufschlagung mit Reinigungsmitteln und anderen Chemikalien dauerhaft und zuverlässig seine Aufgaben erfüllt.

Damit ist der Sensor bestens für den Einsatz in hygienesensiblen Bereichen geeignet. Über die Zuhaltefunktion des MZM 120 kann der Konstrukteur verhindern, dass der Bediener bei laufender Maschine die Schutztür öffnet und damit den Produktionsprozess unterbricht. Dabei wird eine Zuhaltekraft von bis zu 500 N erzeugt.

Der MZM 120 wurde nach den Anforderungen von IP 69 K (Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung) getestet. Seine kompakte Quaderbauform bietet den Vorteil, dass sich das Sicherheits-Schaltgerät leicht in die Umgebungskonstruktion integrieren lässt. Neben dem Nahrungsmittelmaschinenbau sieht die Schmersal Gruppe weitere typische Anwendungsbereiche in der Getränkeindustrie, der pharmazeutischen Produktion und in der Chemieindustrie.